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Schwerer Unfall in Aurich-Brockzetel

Mehrere Verletzte nach Zusammenstoß zweier Autos, darunter auch Kinder. Großeinsatz von Rettungskräften und Feuerwehren, Vollsperrung der Landesstraße 34.

Eines der Unfallfahrzeuge kam nach dem Aufprall unmittelbar auf der Brockzeteler Straße zum Stillstand. Foto: Sönke Geiken (Stadtfeuerwehr Aurich)
Foto: Presseportal.de

Aurich-Brockzetel (ost)

Ein Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen hat am Sonntagvormittag einen Großeinsatz verschiedener Rettungskräfte im Auricher Ortsteil Brockzetel verursacht. Die Autos kollidierten an der Kreuzung zwischen der Brockzeteler Straße und Zum Kanal. Ein Fahrzeug blieb mitten auf der Straße stehen, während das andere Auto noch etwa 200 Meter weiterrollte, bis es vollständig zum Stillstand kam. Erste Notrufe berichteten von mehreren möglicherweise eingeklemmten Personen, einschließlich beteiligter Kinder, was zu einem Massenanfall von Verletzten führte und fünf Feuerwehren aus Ardorf, Aurich, Brockzetel, Middels und Wiesmoor zur Unterstützung entsandte.

Die ersten Einsatzkräfte fanden insgesamt sieben Verletzte vor. Neben vier Erwachsenen waren auch drei Kinder in den Unfall verwickelt und wurden verletzt. Alle Beteiligten konnten glücklicherweise selbstständig aus ihren Fahrzeugen aussteigen und wurden sofort medizinisch versorgt. Die Feuerwehr sorgte für Brandschutz an beiden Fahrzeugen, beseitigte auslaufende Betriebsstoffe und half bei der umfassenden Sperrung der Unfallstelle. Nach Erstversorgung und notärztlicher Untersuchung wurden fünf Personen mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht, während für ein Kind vorsorglich der Rettungshubschrauber Christoph 26 angefordert wurde.

Mit dem Hubschrauber wurde das Kind in Begleitung seines Vaters zur weiteren Untersuchung in eine Spezialklinik geflogen. Die Kreisstraßenmeisterei und ein Spezialunternehmen wurden zur Untersuchung und Reinigung der Unfallstelle hinzugezogen. Die Landesstraße 34 im Bereich der Unfallstelle blieb bis zur Bergung der beiden nicht mehr fahrbereiten Autos durch zwei Abschleppunternehmen vollständig gesperrt. Die letzten Feuerwehrkräfte aus Brockzetel rückten nach gut zweieinhalb Stunden vor Ort wieder ab.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten lediglich 0,79% aus, was 1.665 Unfällen entspricht. Der Großteil der Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage, ereigneten sich 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte aufgrund von Verkehrsunfällen.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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