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Seniorin bestohlen in Meppen

Eine 85-jährige Seniorin wurde Opfer eines Trickdiebstahls, als sie von einer unbekannten Frau abgelenkt und bestohlen wurde. Die Schadenssumme wird auf einen vierstelligen Bereich geschätzt.

Foto: Depositphotos

Meppen (ost)

Am Donnerstag, dem 17.09.2026, wurde eine 85-jährige Frau Opfer eines Trickdiebstahls in Meppen, der sich um 14:30 Uhr an der Deichstraße ereignete. Die Seniorin fuhr auf einem Elektromobil von der Straße Deichort in die Deichstraße (Richtung Esterfelder Stiege). Ein grauer/silberner Pkw hielt neben ihr an und eine unbekannte Person sprach sie von der hinteren Seitenscheibe aus an. Zuerst fragte eine Frau nach dem Weg zu einem Geschäft. Die Seniorin ging auf den Gehweg, wo sie mit der Fremden sprach.

Nachdem die Dame erklärt hatte, wo sich das Geschäft befand, bedankte sie sich herzlich und legte der Seniorin einen Ring an. Sie sagte, dass sie ihn als Dank verschenken wolle. Dann umarmten sie sich und die Frau stieg wieder ins Auto.

Später bemerkte die Seniorin, dass ihre Goldkette fehlte und stattdessen eine billigere Kette umgelegt worden war. Der Schaden wird auf einen vierstelligen Betrag geschätzt.

Zeugen, die am Donnerstagnachmittag im Bereich des Tatorts verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Meppen unter der Telefonnummer 05931/9490 zu melden. Die Polizei fordert außerdem Angehörige, Nachbarn und Bekannte älterer Menschen auf, über Betrugs- und Trickdiebstahlsmethoden zu sprechen und sie für mögliche Gefahren zu sensibilisieren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 380, wobei 329 männliche und 51 weibliche Verdächtige waren. 152 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 236, von denen 225 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 315, wobei 269 männlich und 46 weiblich waren. 127 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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