Polizei, Stadt und Landkreis Peine arbeiten zusammen, um Unfälle zu reduzieren und das Bewusstsein für E-Scooter zu schärfen. Schwerpunktkontrollen und Informationsveranstaltungen sind Teil der Maßnahmen.
Sicherheitspartner für E-Scooter in Peine

Peine (ost)
Elektrokleinstfahrzeuge, wie zum Beispiel E-Scooter, sind nun fester Bestandteil des Straßenverkehrs und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Neben steigenden privaten Zulassungen werden auch E-Scooter durch Verleihfirmen im Landkreis Peine angeboten. In den Erhebungen und Statistiken zeichnet sich ein klares Bild ab, was die Nutzung und Unfallbeteiligungen betrifft. Die häufigsten Unfallursachen sind Fahruntüchtigkeit und Fehler bei der Straßenbenutzung oder das verkehrswidrige Benutzen des Gehwegs. Zusätzlich gibt es Situationen, die nicht statistisch erfasst werden, aber ebenfalls zu Unmut führen, wie zum Beispiel unüberlegtes und manchmal auch verkehrswidriges Park- und Abstellverhalten. Ein achtlos abgestellter E-Scooter oder das rücksichtslose Fahren auf Gehwegen oder in Fußgängerzonen kann schnell gefährlich werden. Um die Unfallzahlen zu senken und das Bewusstsein für die Besonderheiten von E-Scootern zu schärfen, haben sich die Sicherheitspartner von Polizei, Stadt und Landkreis Peine zusammengeschlossen. Fehlverhalten soll gemeinsam bestraft, Sicherheitshinweise erläutert und Wissenslücken geschlossen werden.
Als Teil dieser Maßnahmen fanden heute am 08.04.2026 Schwerpunktkontrollen im Stadtgebiet und in der Fußgängerzone statt. Ein Ziel dieser Kontrollen war es, E-Scooter-Fahrer und -Fahrerinnen, die sich verkehrswidrig verhalten, aufzuklären und gegebenenfalls zu bestrafen. Zudem konnten Passanten und andere Verkehrsteilnehmende über Besonderheiten, Vorschriften und potenzielle Gefahren im Zusammenhang mit E-Scootern informiert werden.
Im Rahmen des BRAWO Mobility Spring am 11.04.2026 wird als nächstes über das Thema E-Scooter informiert. Viele Fragen rund um E-Scooter können beantwortet werden. Außerdem haben Interessierte die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten in einem Handling-Parcours zu testen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Unfällen gab es insgesamt 423 Todesopfer, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








