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Sievershausen: Verfolgungsfahrt

Eine zivile Funkstreifenbesatzung verfolgte einen Fahrer in Dassel und Sievershausen, der ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss unterwegs war.

Foto: Depositphotos

Einbeck (ost)

37586 Dassel / Sievershausen

Dienstag, 24.03.2026, 10:45 Uhr – 10:55 Uhr

EINBECK (schu)

Ein ziviles Streifenwagen-Team der Polizei Einbeck plante, einen 28-jährigen Autofahrer aus Dassel mit seinem Fiat in der Erholungsheimstraße in Dassel einer routinemäßigen Verkehrskontrolle zu unterziehen. Das Signal zum Anhalten wurde jedoch ignoriert, und das Auto beschleunigte deutlich über die erlaubte Höchstgeschwindigkeit in der Stadt. Das Fahrzeug setzte seine Fahrt über eine Kreisstraße in Richtung Sievershausen fort, wobei die außerhalb geschwindigkeitsbegrenzung deutlich überschritten wurde und das Auto grob und rücksichtslos in Kurvenbereichen die gesamte Fahrbahn nutzte – zum aktuellen Zeitpunkt gab es keine konkrete Gefährdung Dritter.

Die Verfolgung führte durch mehrere Nebenstraßen in Sievershausen. Im Papensiek verlangsamte das Auto seine Geschwindigkeit und blieb stehen. Der Fahrer wurde daraufhin kontrolliert.

Es stellte sich heraus, dass der 28-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt, unter dem Einfluss psychoaktiver Substanzen stand und eine kleine Menge Betäubungsmittel sowie ein Einhandmesser bei sich führte. Ein Drogentest war positiv auf Cannabinoide, Amphetamine und Methamphetamine. Der Fahrer gab den möglichen Konsum zu.

Nach einer Blutentnahme und der Beschlagnahme der Betäubungsmittel und des Messers wurde der Fahrer aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Er wird demnächst wegen Teilnahme an einem illegalen Autorennen, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Betäubungsmittel- und Waffengesetz sowie Fahren unter dem Einfluss berauschender Mittel verantwortlich gemacht.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil, wobei im Jahr 2023 eine leichte Zunahme verzeichnet wurde. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle erfasst, von denen 33.839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Gesamtzahl der erfassten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch auf 29.653, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige registriert wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,79% und 1.665 Unfällen relativ selten. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173.330. Von den Unfällen fanden 11,39% innerorts, 6,61% außerorts (ohne Autobahnen) und 1,73% auf Autobahnen statt. Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte auf den Straßen Niedersachsens.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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