Ein Mercedes-Benz Kombi geriet auf einem Autorasthof in Brand. Der Fahrer wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht.
Sittensen: Auto in Brand, Person verletzt

Sittensen (ost)
Etwa um 6.20 Uhr am Donnerstagmorgen fing ein Mercedes-Benz Kombi aus unbekanntem Grund auf einem Rastplatz in der Hansestraße Feuer. Der Fahrer bemerkte auf der Autobahn, dass etwas nicht stimmte. Deshalb fuhr er von der Autobahn ab. Auf dem Parkplatz des Autohofes brach schließlich ein Brand aus.
Der Fahrer hatte bereits mehrere Feuerlöscher benutzt, um den Brand zu löschen. Leider war er nicht erfolgreich. Die Feuerwehr Sittensen kam schnell vor Ort an. Als sie eintrafen, stand der Motorraum bereits in Flammen. Sofort ging ein Trupp unter Atemschutz gegen das Feuer vor.
Die Motorhaube musste mit hydraulischem Rettungsgerät abgetrennt werden, da dies mit einem Brechwerkzeug nicht möglich war. Nach etwa einer halben Stunde war das Feuer gelöscht, danach mussten umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt werden. Es war besonders schwierig, an die Glutnester unter dem Fahrzeug heranzukommen. Mit Hilfe eines Teleskopladers des Autohofes wurde das Fahrzeug angehoben, um besser an die Glutnester heranzukommen. Später wurde Löschschaum eingesetzt, um eine bessere Kühlwirkung zu erzielen.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes musste die Feuerwehr Lengenbostel zur Unterstützung mit Atemschutzgeräten nachalarmiert werden.
Der Fahrer des Fahrzeugs wurde leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst behandelt und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren beendet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 0,79% der Unfälle, also 1.665 Unfällen, vergleichsweise gering. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173.330. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








