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Sittensen: Betrüger im Landkreis Rotenburg aktiv

Hochprofessionelle Betrüger verursachen Vermögensschäden. Polizei warnt vor falschen Polizeibeamten und Schockanrufen.

Foto: Depositphotos

Rotenburg (Wümme) (ost)

Der Bezirk Rotenburg (Wümme). In den vergangenen Tagen waren hochprofessionelle Betrüger im gesamten Bezirk aktiv. Es gab bereits einige Fälle von erheblichen Vermögensschäden. Die Polizei warnt nachdrücklich.

Letzten Freitag gegen 15:30 Uhr erschien ein falscher Polizist an der Adresse einer 83-jährigen Seniorin in Sittensen und täuschte eine polizeiliche Maßnahme vor. Die Frau übergab dem Täter ihre EC-Karte, in dem Glauben, das Richtige zu tun. Anschließend hob er einen niedrigen vierstelligen Bargeldbetrag von einem Geldautomaten ab.

Heute um 13:14 Uhr riefen Betrüger einen 72-jährigen Mann aus Selsingen an. Sie gaben sich als Polizeibeamte aus und behaupteten, dass seine Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine angebliche Untersuchungshaft zu verhindern, forderten sie die Zahlung einer Kaution in Höhe von 45.000 Euro.

Neben den bekannten Methoden der falschen Polizeibeamten und Schockanrufe traten auch andere Betrugsarten auf. In einem Fall sollte Bargeld und Schmuck einem angeblichen Polizeibeamten zur „Sicherung“ übergeben werden.

Die Täter gehen äußerst professionell vor und setzen ihre Opfer stark unter Druck. Oft sind ältere Menschen das gezielte Ziel. Die Polizei im Bezirk Rotenburg warnt daher erneut nachdrücklich und gibt folgende Hinweise:

Weitere Informationen und Präventionstipps finden Sie unter: www.polizei-beratung.de

Quelle: Presseportal

nf24