E-Scooter-Fahrer unter Alkoholeinfluss und Kontrollversuch
Soltau: Verstöße mit E-Scootern

Heidekreis (ost)
16.09.2026 / Fahrerin betrunken am Steuer
Hodenhagen/Walsrode: Polizeibeamte des Heidekreis kontrollierten am Mittwochabend eine 63-jährige Autofahrerin auf der L 190 in der Nähe von Beetenbrück. Vorher war sie um 20:15 Uhr mit ihrem Fahrzeug aufgefallen, das zwischen Hodenhagen und Walsrode mit ungewöhnlich niedriger Geschwindigkeit und in Schlangenlinien unterwegs war. Bei der Überprüfung stellten die Beamten eine erhebliche Alkoholisierung fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,69 Promille. Die Frau musste eine Blutprobe abgeben und ihren Führerschein abgeben.
16.09.2026 / Regelverstöße mit E-Scootern
Soltau: Am Mittwoch stellten Polizeibeamte des Heidekreises bei mehreren Kontrollen verschiedene Regelverstöße im Zusammenhang mit E-Scootern fest.
Um 13:30 Uhr kontrollierten Beamte einen 30-jährigen Mann, der mit einem E-Scooter in der Weinligstraße unterwegs war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,8 Promille, weshalb gegen den Mann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet wurde. Zur Erinnerung: Für E-Scooter gelten die gleichen Alkoholgrenzwerte wie beim Autofahren.
Um 15:45 Uhr wurde in der Tetendorfer Straße ein 9-jähriger Junge mit einem Kinder-E-Scooter kontrolliert. Das Fahrzeug hatte eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h und war nicht ausreichend haftpflichtversichert für die Nutzung im öffentlichen Verkehr. Die Polizei verweist in diesem Zusammenhang erneut auf ihre aktuelle Pressemitteilung zum Thema Kinder-E-Scooter: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59460/6353286
Am Abend kontrollierten Beamte auch einen 57-jährigen E-Scooter-Fahrer am Bahnhof. Ein anschließender Drogenvortest reagierte positiv auf THC. Der Mann musste eine Blutprobe abgeben und durfte nicht weiterfahren.
16.09.2026 / E-Scooter-Fahrer versucht Kontrolle zu entkommen
Soltau: Am Mittwochnachmittag versuchte ein 14-Jähriger mit seinem E-Scooter auf der Visselhöveder Straße stadteinwärts einer polizeilichen Verkehrskontrolle zu entkommen. Dabei fuhr er nach links auf den Gehweg und den angrenzenden Grünstreifen. Dort geriet der Jugendliche ins Schlingern und prallte seitlich gegen einen Funkstreifenwagen. Der 14-Jährige wurde dabei leicht verletzt. Gegen den Jugendlichen wurden mehrere Verfahren eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts einer technischen Manipulation des E-Scooters. Es entstand Sachschaden am Funkstreifenwagen und am E-Scooter.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 33.839 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, wobei 25.755 männliche und 3.898 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle ausmacht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% entspricht. Die restlichen Unfälle, die nur Sachschaden verursachten, machten 81,86% aus. In innerorts gelegenen Ortslagen gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Dabei gab es insgesamt 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








