Ein 39-jähriger Fahrer verursachte in Deinste einen Unfall, als er unter Drogeneinfluss einen nicht zugelassenen VW-Lupo ohne Führerschein fuhr.
Stade: Autofahrer verursacht Unfall unter Drogeneinfluss

Stade (ost)
Am Sonntagnachmittag ereignete sich in Deinste in der Straße „Zum Voss“ ein Verkehrsunfall.
Ein 39-jähriger Fahrer eines VW-Lupo aus Deinste war zu dieser Zeit auf der Kreisstraße 1 unterwegs und versuchte, einen vor ihm fahrenden BMW eines 52-jährigen Fahrers aus Amelinghausen zu überholen. Dabei übersah er offenbar, dass dieser bereits im Überholvorgang war.
Die beiden Autos kollidierten, wobei sie beschädigt wurden.
Bei der folgenden Unfallaufnahme durch die Polizei stellte sich heraus, dass der 39-Jährige unter dem Einfluss von Drogen am Steuer war. Außerdem hatte er keine Fahrerlaubnis und sein Lupo war zum Zeitpunkt des Unfalls nicht zugelassen und versichert.
Er musste eine Blutprobe abgeben und es wurden Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet, darunter wegen Fahrens unter Drogeneinfluss, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs, Kennzeichenmissbrauch, Verstoß gegen das Kraftfahrzeugsteuer- und Pflichtversicherungsgesetz sowie Fehler beim Überholen.
Der entstandene Schaden wurde auf mehrere tausend Euro geschätzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 33.839 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 30.300 Verdächtige, darunter 26.376 Männer, 3.924 Frauen und 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, darunter 25.755 Männer, 3.898 Frauen und 8.584 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle (0,79%) ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330 (81,86%), waren Übrige Sachschadensunfälle. 24.125 Unfälle (11,39%) geschahen innerorts, 13.995 (6,61%) außerorts (ohne Autobahnen) und 3.672 (1,73%) auf Autobahnen. Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








