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Stade: Einbruch in Bäckerei-Filiale in Cuxhaven

Zwei Täter drangen gewaltsam in die Filiale ein. Ein Tatverdächtiger in Untersuchungshaft, ein weiterer vorläufig festgenommen.

Foto: Depositphotos

Cuxhaven (ost)

Cuxhaven. Am Morgen des gestrigen Tages (10.06.2026) wurde um 04:40 Uhr in eine Bäckerei-Filiale in der Schillerstraße in Cuxhaven eingebrochen.

Zwei Personen drangen gewaltsam in die Filiale ein. Dank der Information eines aufmerksamen Beobachters waren die Polizeikräfte schnell vor Ort und konnten einen Verdächtigen unmittelbar vor der Bäckerei vorläufig festnehmen. Der andere Verdächtige flüchtete kurzzeitig, wurde aber in der Nähe festgenommen. Es handelte sich um zwei Männer im Alter von 43 und 48 Jahren aus Cuxhaven.

Aufgrund seiner Vorstrafen ordnete das Amtsgericht Cuxhaven auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade die Untersuchungshaft für den 48-jährigen Mann an. Er wurde inhaftiert. Der 43-jährige Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen freigelassen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Unter den Verdächtigen waren 1115 Männer und 184 Frauen, wobei 509 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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