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Stade: Jugendliche festgenommen

Die Polizei nahm zwei Jugendliche fest, nachdem sie in ein Haus eingebrochen waren und Schmuck gestohlen hatten. Ermittlungsverfahren wegen Einbruchdiebstahls wurden eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Stade (ost)

Am Mittwochabend gegen 19:15 Uhr klingelte ein junger Mann an der Haustür einer älteren Dame im Gertrudenweg in Stade. Als die Frau die Tür öffnete, erzählte der Unbekannte ihr eine erfundene Geschichte, dass er zur Abholung eines Hundes geschickt worden sei. Die Staderin sagte dem Unbekannten, dass er falsch lag, und verabschiedete ihn. Kurz darauf fuhr die Frau mit dem Auto vom Grundstück weg und sah den unbekannten Hundeholer mit einigen anderen jungen Männern.

Gegen 19:40 Uhr kehrte die Frau zu ihrem Haus zurück und bemerkte, dass eingebrochen worden war. Die Räume waren durchsucht und Schmuck gestohlen worden. Die Geschädigte konnte der Polizei Beschreibungen der verdächtigen Männer geben. In der Nähe des Bahnhofs entdeckte eine Polizeistreife kurz darauf zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren, die den Beschreibungen entsprachen.

Als die Beamten den 15-Jährigen ansprachen, rannte er sofort los. Die Verfolgung des Verdächtigen fand rund um den Bahnhof, das Parkhaus und schließlich den Skatepark statt. Im Skatepark forderte die Polizei lautstark die Anwesenden auf, den Flüchtigen festzuhalten. Eine Frau und ein Mann aus Stade reagierten sofort und hielten den Jugendlichen fest. Während der Festnahme trat der 15-Jährige nach der 42-jährigen Helferin und traf sie am Bein. Die Frau erstattete Anzeige.

Beide Jugendlichen leugneten den Einbruch. Der 15-Jährige behauptete, dass er vor der Polizei weggelaufen sei, weil er Lachgas bei sich hatte. Das Lachgas wurde von den Beamten im Parkhaus gefunden und beschlagnahmt. Auch die Handys der beiden Jugendlichen wurden sichergestellt.

Ermittlungsverfahren wurden für den Abend wegen des Verdachts des Einbruchdiebstahls, des Verdachts einer Straftat nach dem Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz und wegen Körperverletzung gegen die 42-jährige Passantin eingeleitet. Die Jugendlichen wurden ebenfalls erkennungsdienstlich behandelt.

Quelle: Presseportal

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