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Stade: Trio von Unfällen in Norddeutschland

Ein Autofahrer unter Alkoholeinfluss in Munster, eine Kollision in Suderbruch nach Übersehen eines Autos und drei Leichtverletzte in Schneverdingen.

Foto: Depositphotos

Heidekreis (ost)

23.02.2026 / Fahren unter Alkoholeinfluss?

In Munster haben Polizeibeamte der Polizeiinspektion Heidekreis am Montagabend einen 29-jährigen Autofahrer im Stadtgebiet von Munster kontrolliert, nachdem er zuvor aufgefallen war, als er von Trauen aus kommend auffällig gefahren war. Dabei fuhr das Fahrzeug unter anderem in Schlangenlinien. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten bei dem Mann deutlichen Alkoholgeruch sowie weitere Ausfallerscheinungen. Der freiwillige Atemalkoholtest war mehrmals erfolglos, daher musste dem 29-Jährigen eine Blutprobe entnommen werden. Diese soll nun klären, ob der Mann aus dem Landkreis Stade – wie er angab – tatsächlich nur zwei Biere getrunken hatte. Dies änderte jedoch vorerst nichts daran, dass dem Mann die Weiterfahrt untersagt wurde. Zudem wurden die Autoschlüssel sichergestellt.

23.02.2026 / Fahrzeug übersehen

In Suderbruch wollte eine 70-jährige Autofahrerin am Montagvormittag von der Dorfstraße aus die Bundesstraße 214 überqueren. Dabei übersah sie nach bisherigen Erkenntnissen ein auf der Bundesstraße fahrendes, vorfahrtberechtigtes Auto. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls geriet das vorfahrtberechtigte Auto ins Schleudern und prallte schließlich mit dem Heck gegen einen Baum. Die 64-jährige Fahrerin dieses Fahrzeugs erlitt leichte Verletzungen und wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

23.02.2026 / Drei Leichtverletzte nach Unfall

In Schneverdingen kam es am Montag gegen 14:05 Uhr an der Einmündung der Stockholmer Straße in die Alte Landesstraße zu einem Verkehrsunfall. Nach ersten Erkenntnissen wollte ein 40-jähriger Autofahrer von der Stockholmer Straße nach links in die Alte Landesstraße abbiegen und übersah dabei ein vorfahrtberechtigtes Fahrzeug, das aus Richtung des Ortskerns kam. Bei der folgenden Kollision wurden der 40-jährige Unfallverursacher, sein 70-jähriger Beifahrer sowie die 28-jährige Fahrerin des vorfahrtberechtigten Autos leicht verletzt. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Zunahme der registrierten Fälle von 35970 im Jahr 2022 auf 36058 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant bei 33839 im Jahr 2022 und 33800 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 30300 im Jahr 2022 auf 29653 im Jahr 2023 zurück. Von den Verdächtigen waren 26376 männlich, 3924 weiblich und 8584 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, die Schwerverletzten 5.122 und die Leichtverletzten 36.247.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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