Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Stadt Aurich: Unwetter stürzt Bäume um

Rund 20 Einsätze aufgrund umgestürzter Bäume oder abgebrochener Äste sorgten für Schäden an Gebäuden, aber keine Verletzten wurden verzeichnet.

Foto: Daniel Gerock (Feuerwehr Aurich)
Foto: Presseportal.de

Stadt Aurich (ost)

Etwa 20 Einsätze aufgrund von umgestürzten Bäumen oder abgebrochenen Ästen waren die Folge eines Unwetters, das in der Nacht zum Samstag über das Auricher Stadtgebiet zog. Die teilweise starken Windböen führten an vielen Stellen zu blockierten Straßen und Wegen. Teile von Bäumen stürzten teilweise auf angrenzende Dächer oder Fassaden und verursachten Schäden an Gebäuden. Glücklicherweise gab es keine Verletzten durch das Unwetter. Aufgrund der zu erwartenden Einsätze wurde um 01:15 Uhr Stadtalarm für die zehn Auricher Ortswehren ausgelöst und die Besetzung der Gerätehäuser begonnen. Auch die Örtliche Einsatzleitung, die im Feuerwehrhaus Sandhorst stationiert war, nahm ihren Betrieb auf.

Zu diesem Zeitpunkt hatte das Unwetter die Stadt seit etwa einer halben Stunde erreicht. In dieser Zeit gab es bereits drei Alarmierungen: Zunächst musste die Feuerwehr Aurich um 00:53 Uhr aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage zu den Landschaftsgebäuden am Georgswall ausrücken. Vor Ort konnte jedoch keine Ursache für die Aktivierung des Feueralarms gefunden werden. Von dieser Einsatzstelle aus fuhren die Einsatzkräfte zum ersten Sturmschaden in der Hammerkeweg. Hier war ein Baum auf die Straße gestürzt, der mit einer Kettensäge zerkleinert und entfernt wurde. Ein weiterer Baum, der zu stürzen drohte, wurde auf die Straße gezogen und zerlegt.

Parallel dazu wurden die Feuerwehren Middels und Plaggenburg zu umgestürzten Bäumen auf der Spekendorfer Straße gerufen. Kurz darauf fuhr die Feuerwehr Haxtum zum Boomweg, wo ebenfalls ein umgestürzter Baum die Straße blockierte. Die Feuerwehr Brockzetel wurde zur Lukweg entsandt, wo bereits mehrere Bäume umgefallen waren und entfernt werden mussten. Weitere Einsatzorte waren in der Dietrichsfelder Straße, dem Wasserwerksweg, dem Hoheberger Weg, dem Esenser Postweg, der Esenser Straße und Zur Goldensteinbrücke zu bearbeiten. An letzterer Einsatzstelle war neben der Feuerwehr Tannenhausen auch die Drehleiter erforderlich, um eine drohende Baumkrone zurückzuschneiden.

Der Verlauf des Unwetters über dem Stadtgebiet war vergleichsweise kurzzeitig energisch, sodass die Einsatzaufträge aufgrund der gezielten Koordination durch die Örtliche Einsatzleitung schnell erledigt wurden und die nächtliche Bereitschaft in den Feuerwehrhäusern bereits nach gut anderthalb Stunden aufgelöst werden konnte. Von Samstagmorgen bis in die Mittagsstunden waren die Feuerwehren Haxtum, Wallinghausen, Plaggenburg, Middels, Sandhorst und Wiesens gefordert, weitere Sturmschäden in den jeweiligen Ortsteilen zu beseitigen. Teilweise wurden angrenzende Telefonleitungen durch umgestürzte Bäume beschädigt.

Quelle: Presseportal

nf24