Eine 41-jährige Frau wurde lebensgefährlich verletzt, als ein 32-jähriger Mann sie in ihrer Wohnung mit einem Messer attackierte.
Stechattacke in Osnabrück

Osnabrück (ost)
Während einer physischen Auseinandersetzung am Freitagmorgen erlitt eine 41-jährige Frau lebensbedrohliche Stichverletzungen. Der mutmaßliche Täter wurde nach der Tat in einer Wohnung in der Ertmannstraße in Osnabrück festgenommen. Gegen den 32-jährigen wird nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt.
Laut bisherigen Erkenntnissen suchte der 32-Jährige seine frühere Lebensgefährtin gegen 7.30 Uhr in deren Wohnung auf. Es kam zu Auseinandersetzungen, bei denen der 32-Jährige die Frau mit einem Messer angriff. Die 41-Jährige musste mit lebensbedrohlichen Stichverletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Die Untersuchungen zu den Hintergründen der Tat sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 380, wobei 329 männliche und 51 weibliche Verdächtige identifiziert wurden. 152 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 236, von denen 225 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 315, wobei 269 männliche und 46 weibliche Verdächtige ermittelt wurden. 127 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








