Am Mittwochmittag wurden drei Einbrecher in Stuhr festgenommen. Die Männer brachen in eine ehemalige Gärtnerei ein und wurden von einer Zeugin beobachtet.
Stuhr: Polizei nimmt Einbrecher fest

Diepholz (ost)
Stuhr – Die Polizei hat einen Einbrecher festgenommen
Am Mittwochmittag wurden drei Einbrecher von der Polizei an einer ehemaligen Gärtnerei in Stuhr auf frischer Tat festgenommen.
Um 12.30 Uhr sah eine Zeugin drei Männer, die offensichtlich in eine ehemalige Gärtnerei einbrachen. Zuerst überwanden die Männer einen Zaun, dann öffneten sie mindestens ein Gewächshaus. Schließlich drangen sie gewaltsam in das verlassene Wohnhaus am Ende des Grundstücks ein. Die Zeugin alarmierte die Polizei, die schnell mit mehreren Streifenwagen eintraf und das Gelände absperrte. Die drei Männer im Alter von 46, 50 und 53 Jahren wurden noch auf dem Gelände gefunden und festgenommen. Sie wurden zur weiteren polizeilichen Untersuchung zur Dienststelle gebracht. Bei der Durchsuchung des Autos konnte die Polizei eine kleine Menge Betäubungsmittel sicherstellen. Der 53-jährige Fahrer war unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und besaß keinen Führerschein.
Stuhr – Einbruch in Autohaus
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch brachen Unbekannte in das Gebäude eines Autohauses in der Varreler Landstraße ein. Die Täter drangen gewaltsam ein und stahlen Geräte und Werkzeug im Wert von etwa 4000 Euro. Hinweise nimmt die Polizei Weyhe, Tel. 0421 / 80660, entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Davon waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 insgesamt 27061 Einbrüche verzeichnet, was die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland darstellt.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle erfasst, von denen 33.839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. 7.947 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch auf 29.653, davon waren 25.755 männlich und 3.898 weiblich. 8.584 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt








