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Stuhr: Tödlicher Verkehrsunfall auf der Autobahn 1

Am Dienstag, 17.03.2026, ereignete sich ein Unfall zwischen zwei Fahrzeugen auf der A1. Eine Person verstarb vor Ort, zwei weitere wurden lebensgefährlich verletzt.

Foto: Depositphotos

Delmenhorst (ost)

Zusatzmeldung:

Die A1 in Richtung Münster zwischen Brinkum und dem Autobahndreieck Stuhr wurde am 18.03.2026 um 00:40 Uhr von der zuständigen Autobahnmeisterei wieder freigegeben.

Ausgangsmeldung:

Am Dienstag, den 17.03.2026, um 12 Uhr, ereignet sich auf der Autobahn 1 im Bereich der Gemeinde Stuhr ein Unfall mit zwei Fahrzeugen. Beide Fahrzeuge bleiben auf dem linken Fahrstreifen stehen.

Ein 70-jähriger Mann aus dem Kreis Oldenburg nähert sich der vorherigen Unfallstelle. Möglicherweise muss er seinen PKW aufgrund des Verkehrs auf dem linken Fahrstreifen abbremsen. Ein 23-jähriger Mann aus dem Kreis Gifhorn reagiert zu spät auf die Situation und kollidiert vermutlich ungebremst mit dem PKW 02. Der PKW 02 wird nach links gegen die Mittelschutzplanke geschleudert, der PKW 01 nach rechts gegen die Außenschutzplanke. Die 72-jährige Beifahrerin des PKW 02 wird vor Ort reanimiert und erliegt dort ihren Verletzungen. Die Fahrer des PKW 01 und des PKW 02 werden lebensgefährlich verletzt. Der Fahrer des PKW 01 wird mit dem Rettungshubschrauber ins Evangelische Krankenhaus Oldenburg gebracht. Der Fahrer des PKW 02 wird mit dem RTW ins Klinikum Bremen Mitte gebracht. Der Gesamtschaden wird auf ca. 32000 Euro geschätzt. Aufgrund der Unfallaufnahme muss die Autobahn bis auf Weiteres vollständig gesperrt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, die der Schwerverletzten 5.122 und die der Leichtverletzten 36.247.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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