Am Freitagnachmittag wurde ein Jugendlicher am Harburger Berg angegriffen und mit Pfefferspray attackiert. Die Täter entfernten sich, während das Opfer und ein Freund über den Vorfall stritten.
Stuttgart: Angriff mit Pfefferspray

Celle (ost)
Celle Gemeinde und Bezirk
Attacke mit Pfefferspray
Celle – Am Freitagnachmittag kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung gegen einen Jugendlichen. Der junge Mann, der der Polizei bekannt war, ging mit zwei Freunden den Harburger Berg entlang, als er von zwei jungen Männern von hinten angegriffen und zu Boden gestoßen wurde. Als er am Boden lag, wurde ihm von einem der Männer Pfefferspray ins Gesicht gesprüht. Die beiden Angreifer verschwanden dann.
Nach der Tat geriet das Opfer dann noch mit einem seiner Freunde in Streit darüber, wer wohl für den Angriff verantwortlich sei. Nachdem beide die Diskussion mit Faustschlägen beendet hatten, trennten sich die Freunde und gingen getrennte Wege.
Ohne Fahrerlaubnis am Steuer: Polizei stoppt hartnäckigen Polo-Fahrer
Celle / Altstadt: Am Freitagabend überprüften Polizeibeamte in Celle im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle einen 39-jährigen VW-Polo-Fahrer. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besaß. Da der Fahrer im Vorjahr bereits wegen eines ähnlichen Vergehens polizeilich bekannt war und vor Ort uneinsichtig war, unterbanden die Beamten konsequent die Weiterfahrt. Der Fahrzeugschlüssel wurde aus Sicherheitsgründen sichergestellt. Der 39-Jährige musste zu Fuß weitergehen. Ihn erwartet nun ein erneutes Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Familie ohne Ticket im ICE unterwegs
Celle – Am Samstagmittag kam es am Celler Bahnhof zu einem aufsehenerregenden Vorfall. Eine Mutter war mit ihren zwei kleinen Kindern und ihrem Begleiter im ICE von Hamburg nach Stuttgart unterwegs. Bei einer Kontrolle in Höhe Celle stellte sich heraus, dass keiner von ihnen ein Ticket vorweisen konnte. Das Zugpersonal rief die Polizei hinzu, die feststellte, dass gegen die Mutter ein Haftbefehl vorlag. Da sich ihr Begleiter nicht ausweisen konnte, wurden alle Personen vorübergehend zur Dienststelle gebracht. Da eines der Kinder laut Angaben der Mutter an Autismus leidet und bei Anblick der Polizei in einen anhaltenden Schreianfall geriet, gestalteten sich Transport und weitere Klärung der Situation schwierig. Die Mutter ließ schließlich Geld aus ihrer ukrainischen Heimat überweisen, um den ausstehenden Haftbefehl zu begleichen.
Polizei knackt Fahrradschloss
Celle – Am Samstagmittag konnte die Celler Polizei einer jungen Dame helfen, die Probleme mit ihrem Fahrrad hatte. Sie hatte ihr Fahrrad in der Innenstadt von Celle abgeschlossen, aber dann brach der Schlüssel im Schloss ab. Weder sie noch ihr hinzugerufener Ehemann konnten das Schloss öffnen, also rief die Frau die Polizei. Nachdem sie einen Eigentumsnachweis erbracht hatte, öffnete die Polizei das Schloss und die glückliche Frau konnte ihr Fahrrad mitnehmen.
Nach Kollision auf Autodach geschleudert: Betrunkener flüchtet vor Polizei
Winsen/Aller Ein kurioser Unfall hielt am Samstagabend die Einsatzkräfte in Winsen/Aller in Atem. Ein 33-jähriger Fußgänger wurde bei einer Kollision regelrecht über ein Fahrzeug geschleudert und versuchte trotz Verletzungen zu flüchten. Der Mann war spät in der Nacht bei winterlichen Bedingungen und dunkler Kleidung am Ortsausgang Hornbostel unterwegs. Als er die Winsener Straße überqueren wollte, wurde er vom Skoda einer 51-jährigen Frau erfasst, die in Richtung Südwinsen fuhr. Der 33-Jährige rutschte über die Motorhaube und die Windschutzscheibe auf das Autodach, von dem er schließlich auf die Straße fiel. Trotz des Sturzes und leichter Verletzungen verließ den Mann nicht der Tatendrang. Bevor die Polizei am Unfallort eintraf, flüchtete er zu Fuß in ein angrenzendes Waldstück. Dank des Eingreifens von Passanten kam er jedoch nicht weit. Die Zeugen hielten den Flüchtigen fest, bis die Polizei eintraf. Der Grund für die Flucht war schnell gefunden. Der Fußgänger war stark betrunken. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Gegen ihn wird ein Strafverfahren wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Es wird auch geprüft, ob der Fahrerin Fahrlässigkeit bei der Körperverletzung vorgeworfen werden kann. Am Auto entstand ein Schaden von ca. 500 Euro.
Nächtliche Suchaktion bei winterlichem Wetter: Senior wohlbehalten gefunden
Celle / Garßen: In der Nacht zum Sonntag führte das Verschwinden eines 94-jährigen Senioren zu einem Polizeieinsatz mit mehreren Streifenwagen unter winterlichen Bedingungen. Dank des schnellen Hinweises seiner Ehefrau und einer sofortigen Suchaktion konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Ehefrau des Mannes rief besorgt bei der Polizei an. Ihr Mann hatte trotz körperlicher Einschränkungen und der Kälte die gemeinsame Wohnung verlassen, um eine verlorene Mappe im Freien zu suchen. Da der Senior auch einen leicht desorientierten Eindruck machte, war Eile geboten. Bei leichtem Schneefall und knapp unter Null Grad bestand akute Gefahr für den 94-Jährigen. Mehrere Streifenwagen starteten sofort eine Suche in der Umgebung der Wohnung. Kurze Zeit später entdeckten die Beamten den Mann in der Nähe. Es stellte sich heraus, dass der Senior auf dem glatten Untergrund gestürzt war. Er erlitt leichte Verletzungen. Die Polizisten leisteten Erste Hilfe, bis der Rettungsdienst eintraf. Der Mann wurde zur weiteren medizinischen Versorgung und Untersuchung in das nahegelegene Krankenhaus gebracht. Dank der Aufmerksamkeit seiner Ehefrau und des schnellen Handelns der Beamten endete der nächtliche Ausflug glimpflich.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten 0,79% der Unfälle aus, was 1.665 Unfällen entspricht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173.330. In der Ortslage innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








