Am Sonntagabend kam es zu einem schweren Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten. Rettungskräfte waren im Einsatz, Autobahn zeitweise gesperrt.
Sustrum: Schwerer Verkehrsunfall auf A31 bei Walchum

A31 (ost)
Am Sonntagabend gegen 21:13 Uhr ereignete sich auf der A31 in Richtung Norden an der Auffahrt zur Rastanlage Walchum Ost ein schwerer Verkehrsunfall.
Ein 59-jähriger Fahrer war mit einem Mercedes V-Klasse und fünf weiteren Insassen unterwegs, als das Fahrzeug an der Auffahrt von der Fahrbahn abkam. Zuerst berührte das Auto einen Leitpfosten, geriet dann in den Grünstreifen, streifte einen Baum und prallte schließlich frontal gegen einen anderen Baum. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug gedreht und kam an der Auffahrt zum Stillstand.
Eine 23-jährige Beifahrerin wurde im Auto eingeklemmt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen. Die Feuerwehr musste sie aus dem Fahrzeug befreien. Der 59-jährige Fahrer und ein 21-jähriger Mitfahrer wurden schwer verletzt. Drei weitere Insassen – eine 20-jährige sowie zwei Minderjährige im Alter von 14 und 10 Jahren – erlitten leichte Verletzungen.
Neben vielen Rettungskräften waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Sustrum, Haren und Lathen mit insgesamt etwa 60 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen im Einsatz. Außerdem waren acht Rettungswagen, zwei Notarztwagen und ein Rettungshubschrauber vor Ort.
Die Autobahn wurde während der Rettungs- und Bergungsarbeiten vollständig gesperrt und konnte gegen 23:30 Uhr wieder geöffnet werden. Die Rastanlage Walchum Ost bleibt vorerst geschlossen. Alle Insassen wurden zur weiteren medizinischen Versorgung ins Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% ausmacht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








