Einbrüche in Einfamilienhäuser und Verkehrsunfallflucht beschäftigen die Polizei im Landkreis Diepholz. Polizei bittet um Hinweise.
Syke: Einbrüche und Verkehrsunfallflucht im Landkreis Diepholz

Diepholz (ost)
Syke – Einbruch in Wohnhaus
Am Samstag zwischen 12:00 Uhr und 16:30 Uhr drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam in ein Einfamilienhaus in der Colonie-Straße in Syke ein. Die Einbrecher durchsuchten verschiedene Räume und stahlen Wertgegenstände. Die Polizei Syke bittet um Hinweise unter der Rufnummer 04242/9690.
Twistringen/Syke – Einbrüche in Wohnhäuser
Am Samstag ereigneten sich zwei weitere Einbrüche in Wohnhäusern in Twistringen und Syke. In der Weyher Straße in Twistringen gelangten bisher unbekannte Täter gegen 17:00 Uhr durch ein offenes Fenster in die Wohnräume eines Hauses und stahlen Wertgegenstände. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich zwischen 19:00 Uhr und 23:50 Uhr in der Specken-Straße in Syke. Auch hier gelangten die Täter durch ein offenes Fenster in ein Wohnhaus und stahlen Wertgegenstände. Die Polizei weist darauf hin, Fenster nicht unbeaufsichtigt geöffnet zu lassen. Hinweise nimmt die Polizei Syke unter der Rufnummer 04242/9690 entgegen.
Diepholz – Unfallflucht: Zeugen gesucht
Am Samstag gegen 11:00 Uhr ereignete sich in der Lüderstraße in Diepholz ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Fahrzeuge beschädigt wurden. Ein 24-jähriger Mann aus Diepholz gab an, einem entgegenkommenden Auto ausgewichen zu sein, das in der Mitte der Fahrbahn fuhr. Dabei streifte er ein am Straßenrand geparktes Fahrzeug. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden. Der bisher unbekannte Fahrer des entgegenkommenden Autos entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Ein bisher unbekannter Zeuge soll den Unfall beobachtet haben. Die Polizei Diepholz bittet diesen Zeugen sowie andere Personen, die Informationen zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Fahrzeug haben, sich unter der Rufnummer 05441/9710 zu melden.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 1068 höher war als der der weiblichen Verdächtigen mit 176. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 509 auf 434. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.510 | 7.646 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.570 | 1.517 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.299 | 1.244 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.115 | 1.068 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 184 | 176 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 509 | 434 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtunfälle aus, was 4.271 Unfällen entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren übrige Sachschadensunfälle. Von den Unfällen fanden 11,39% innerorts, 6,61% außerorts (ohne Autobahnen) und 1,73% auf Autobahnen statt. Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








