Unbekannte Täter lenken Seniorin ab und stehlen Geldbörse in einem Discounter, dann heben sie Geld von ihrem Konto ab.
Taschendiebstahl in Königslutter

Königslutter (ost)
Königslutter, Fischersteg
02.06.2026, 14.50 Uhr
Unbekannte Diebe stahlen am Dienstagnachmittag in einem Supermarkt in der Straße Fischersteg die Geldbörse einer älteren Frau und hoben kurz darauf Geld von ihrem Konto ab.
Die Seniorin war in der Obstabteilung des Ladens, als ein fremder Mann sie ansprach. Er kam sehr nah an die Frau heran und fragte sie auf einfache Weise, wie man das Wort Erdbeere ausspricht und wie sie schmecken. Kurz darauf entfernte sich der Mann und ging in eine unbekannte Richtung.
Ein Zeuge bemerkte den unbekannten Mann und einen weiteren Mann, ohne einen Diebstahl direkt zu beobachten. Er sprach die ältere Frau sofort an und bat sie, in ihrer Tasche nachzusehen, ob alles noch da war. Die Dame entdeckte den Verlust ihrer Geldbörse.
Zu Hause informierte die Seniorin ihre Bank und ließ ihre EC-Karte sperren. Zu ihrem Entsetzen erfuhr sie, dass nur wenige Minuten nach dem Diebstahl bereits 1000 Euro von ihrem Konto abgebucht wurden.
Personen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge auf dem Parkplatz oder in der Nähe der Straße Fischersteg gesehen haben, werden gebeten, sich bei der Polizei in Königslutter unter der Telefonnummer 05353/91970 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Niedersachsen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 6843 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7335 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 485 im Jahr 2022 auf 608 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 453 auf 529, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 326 auf 394 und die der weiblichen Verdächtigen von 127 auf 135 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 309 auf 386. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Taschendiebstahlfällen in Deutschland mit 39519 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 6.843 | 7.335 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 485 | 608 |
| Anzahl der Verdächtigen | 453 | 529 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 326 | 394 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 127 | 135 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 309 | 386 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, wovon 258 gelöst wurden. Es gab insgesamt 380 Verdächtige, darunter 329 Männer, 51 Frauen und 152 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 wurden 236 Fälle von Mord registriert, wovon 225 gelöst wurden. Es gab insgesamt 315 Verdächtige, darunter 269 Männer, 46 Frauen und 127 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








