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Telefonbetrug in Hildesheim

Eine ältere Frau wurde Opfer eines Betruges, bei dem sie Geld und Schmuck verlor. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Foto: Depositphotos

Hildesheim (ost)

In HILDESHEIM – Am Montag (30.03.2026) fiel eine ältere Dame aus dem Stadtteil Bockfeld einem Betrüger zum Opfer, der sich am Telefon als Polizist ausgab und sie dazu brachte, eine vierstellige Geldsumme sowie mehrere Schmuckstücke herauszugeben.

Nach bisherigen Ermittlungen informierte der falsche Beamte die Seniorin während des Anrufs darüber, dass in ihrer Nachbarschaft ein Raubüberfall stattgefunden habe und sie das nächste Ziel sein könnte. Der Täter überredete die Frau, Geld und Schmuck in Umschläge zu stecken und diese im Flur ihres Mehrfamilienhauses abzulegen. Kurz darauf wurde alles von einer unbekannten Person abgeholt. Eine Beschreibung des Abholers oder der Abholerin liegt nicht vor.

Personen, die am vergangenen Montag zwischen 17:30 Uhr und 18:00 Uhr in Bockfeld möglicherweise verdächtige Personen oder Fahrzeuge mit möglicherweise ausländischen Kennzeichen bemerkt haben, die im Zusammenhang mit dem Verbrechen stehen könnten, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 05121/939-115 bei der Polizei Hildesheim zu melden. Insbesondere geht es um den Bereich der Himmelsthürer Straße zwischen Hammersteinstraße und Triftstraße.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen sind zwischen 2022 und 2023 leicht gesunken. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 258 auf 225 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 380 auf 315, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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