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Themenradtour in Soltau

Polizeiinspektion Heidekreis organisiert geführte Fahrradtour zur Verkehrs- und Kriminalprävention für Seniorinnen und Senioren.

Nach dem erfolgreichen Auftakt in Schneverdingen führte das Präventionsteam der Polizeiinspektion Heidekreis am 13. August 2026 erneut eine geführte Themenradtour für Seniorinnen und Senioren durch.
Foto: Presseportal.de

Heidekreis (ost)

17.08.2026 / Sicherheit erfahren – Themenradtour verbindet Verkehrs- und Kriminalprävention

Soltau: Nach dem erfolgreichen Auftakt in Schneverdingen führte das Präventionsteam der Polizeiinspektion Heidekreis am 13. August 2026 erneut eine geführte Themenradtour für Seniorinnen und Senioren durch. Unter dem Leitgedanken “Verkehrsprävention trifft Kriminalprävention” ging es dieses Mal durch das Stadtgebiet von Soltau.

Nach einer Begrüßung und kurzen Einweisung startete die Gruppe gemeinsam mit Polizeioberkommissarin Mira Pöllmann, Verkehrssicherheitsberaterin der Polizeiinspektion Heidekreis, und Kriminalhauptkommissarin Kathleen Schwarz zu einer rund dreistündigen Fahrradtour. An verschiedenen Stellen wurden Zwischenstopps eingelegt, an denen Verkehrssituationen erläutert wurden, die für Radfahrende besondere Herausforderungen oder Gefahren bergen können.

Ein ausführlicherer Zwischenstopp führte die Gruppe ins Grüne. Bei einer gemeinsamen Kaffeepause standen die Themen “Schockanrufe” und “falsche Polizeibeamte” im Mittelpunkt. Dabei wurde anhand praxisnaher Beispiele aufgezeigt, wie Betrugsversuche erkannt werden können und wie Betroffene richtig reagieren sollten.

Anschließend setzte die Gruppe ihre Fahrt zurück zur Soltauer Polizeiwache fort. Dort standen weitere Themen der Kriminalprävention, wie der Taschendiebstahl und der Einbruchschutz auf dem Programm. Besonders anschaulich wurde der Einbruchschutz durch eine praktische Demonstration an einem Fenster. Dabei konnten die Teilnehmenden selbst erleben, wie schnell sich Schwachstellen an einem Gebäude ausnutzen lassen und welche Möglichkeiten bestehen, sich davor zu schützen.

Zum Abschluss blieb Zeit für weitere Fragen und den persönlichen Austausch. Nach rund drei Stunden endete die Themenradtour mit durchweg positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden.

“Unser Ziel ist es, Prävention erlebbar zu machen und konkrete Hilfestellungen für den Alltag zu geben. Gerade die Verbindung von Verkehrssicherheit und Kriminalprävention bietet die Möglichkeit, verschiedene Themen miteinander zu verbinden und direkt vor Ort ins Gespräch zu kommen”, erläutert Kriminalhauptkommissarin Kathleen Schwarz.

Auch Polizeioberkommissarin Mira Pöllmann zieht ein positives Fazit: “Die gemeinsamen Gespräche an den verschiedenen Stationen zeigen immer wieder, wie viele Fragen im Alltag rund um das Fahrrad und die Teilnahme am Straßenverkehr entstehen. Wenn wir diese direkt vor Ort besprechen können, ist das eine gute Möglichkeit, Sicherheit praktisch zu vermitteln.”

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Niedersachsen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 6510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 7646 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging jedoch von 1570 auf 1517 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 1299 auf 1244. Davon waren 1115 männlich, 184 weiblich und 509 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 6.510 7.646
Anzahl der aufgeklärten Fälle 1.570 1.517
Anzahl der Verdächtigen 1.299 1.244
Anzahl der männlichen Verdächtigen 1.115 1.068
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 184 176
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 509 434

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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