Ein betrunkener Fahrer verursachte einen Unfall und versuchte zu fliehen, wurde aber von Zeugen gestoppt.
Thiede: Verkehrsunfall in Salzgitter-Lebenstedt

Salzgitter (ost)
Verkehrsunfall mit Alkoholeinfluss
38226 Salzgitter, Stadtweg Samstag, 02.05.2026, 17:55 Uhr
Am frühen Samstagabend ereignete sich ein Verkehrsunfall im Stadtweg in Salzgitter-Lebenstedt. Ein 40-jähriger Fahrer aus Salzgitter versuchte, sein Auto in eine Parklücke zu manövrieren. Dabei stieß er zunächst rückwärts gegen ein ausländisches Fahrzeug, das hinter ihm stand, und dann zweimal vorwärts gegen das Auto eines 62-jährigen Fahrers aus Salzgitter, das vor ihm stand. Anschließend versuchte der Unfallverursacher zu Fuß vom Unfallort zu fliehen, wurde jedoch von aufmerksamen Zeugen, die den Vorfall beobachtet hatten, gestoppt. Während der polizeilichen Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Fahrer offensichtlich betrunken war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 2,4 Promille. Eine Blutprobe wurde entnommen, der Führerschein wurde eingezogen und die Weiterfahrt wurde untersagt. Der Mann wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs strafrechtlich verfolgt. Zwei der drei beteiligten Fahrzeuge wurden leicht beschädigt. Die genaue Höhe des Schadens ist noch unbekannt.
Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln
38239 Salzgitter-Thiede, Schäferwiese Samstag, 02.05.2026, 10:28 Uhr
Am Samstagmorgen wurde ein Fahrer von der Polizei Salzgitter gestoppt, der sein Auto unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln lenkte. Der 33-jährige Mann aus Tschechien wurde in Salzgitter-Thiede während einer routinemäßigen Verkehrskontrolle angehalten und überprüft. Dabei wurden Anzeichen für den Konsum von THC festgestellt. Ein Drogenschnelltest bestätigte den Verdacht. Der Mann gab schließlich zu, am Vorabend Cannabis konsumiert zu haben. Es wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt wurde untersagt. Der Mann wird nun wegen einer Ordnungswidrigkeit belangt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle registriert, wovon 33.839 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30.300, wobei 26.376 Männer und 3.924 Frauen waren. 7.947 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wobei 25.755 Männer und 3.898 Frauen verdächtigt wurden. 8.584 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Niedersachsen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 211.737 Unfälle. Davon endeten 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle, bei denen berauschende Mittel im Spiel waren, beliefen sich auf 1.665 Fälle, was 0,79% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle machten den größten Teil mit 173.330 Fällen aus, was 81,86% entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








