Am Freitag ereignete sich auf der B 71 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Frau tödlich verletzt wurde. Die Bundesstraße musste für die Unfallaufnahme bis in die frühen Abendstunden gesperrt werden.
Tödlicher Verkehrsunfall in Munster

Heidekreis (ost)
13.02.2026 – Schwerer Unfall auf der B 71 mit tödlichem Ausgang
Munster: Am Freitag ereignete sich gegen 14:00 Uhr auf der Bundesstraße 71, an der Grenze zum Kreis Uelzen, ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine 42-jährige Frau tödlich verletzt wurde.
Nach den aktuellen Ermittlungen fuhr die Frau mit ihrem Fahrzeug auf der Bundesstraße von Lintzel in Richtung Oerrel. An der Kreisgrenze begann sie, einen Sattelzug zu überholen, der vor ihr fuhr. Nachdem sie den Überholvorgang abgeschlossen hatte und wieder auf den rechten Fahrstreifen gewechselt war, verlor die Frau aus bisher ungeklärten Gründen die Kontrolle über ihr Auto. Das Fahrzeug geriet nach rechts von der Straße ab, prallte gegen einen Baum und kam schließlich auf dem Dach zum Stillstand.
Die 42-jährige Frau aus Hamburg konnte nicht mehr gerettet werden. Sie verstarb noch am Unfallort. Der 41-jährige Beifahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung durch einen Notarzt mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Der überholte Sattelzug setzte seine Fahrt fort, wie aus den bisherigen Informationen hervorgeht. Genauso wie ein helles Auto, das direkt hinter dem verunglückten Fahrzeug fuhr und ebenfalls den besagten Sattelzug überholte. Ob die beiden Fahrer den Unfall bemerkt haben, ist derzeit unklar. Die Polizei Munster bittet mögliche Zeugen, insbesondere die Fahrer der genannten Fahrzeuge und andere Verkehrsteilnehmer, die Informationen zum Unfallhergang haben, sich unter 05192-9600 zu melden.
Die Bundesstraße 71 musste für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten bis in die frühen Abendstunden vollständig gesperrt werden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173.330. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








