Eine 43-jährige Frau wurde mutmaßlich durch Gewalt umgebracht. Der Tatverdächtige ist auf der Flucht, die Ermittlungen laufen.
Tötungsdelikt in Hildesheim

Hildesheim (ost)
In Hildesheim – (ruk) – wurde nach ersten Erkenntnissen am Samstag, dem 28.02.2026, eine 43-jährige Frau in den frühen Morgenstunden in einer Wohnung in Hildesheim mutmaßlich Opfer eines Gewaltverbrechens. Der vermutliche Täter ist auf der Flucht. Die Polizei sucht mit Hochdruck nach dem Mann.
Die genauen Umstände und Hintergründe sind derzeit noch größtenteils unklar. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim und das Fachkommissariat 1 des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Hildesheim, das unter anderem für Tötungsdelikte zuständig ist, haben die Ermittlungen aufgenommen. Darüber hinaus wird derzeit in der betroffenen Wohnung nach Spuren gesucht und diese gesichert.
Die Pressehoheit liegt in diesem Fall bei der Staatsanwaltschaft Hildesheim. Die Veröffentlichung weiterer Informationen ist für Montag, den 02. März 2026 geplant.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 380 auf 315. Davon waren 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 aufgezeichneten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








