In Lehre wurde eine 73-jährige Frau tot aufgefunden. Die Polizei sucht Zeugen und das Fahrzeug der Seniorin.
Tötungsdelikt in Lehre: Ermittler suchen Zeugen

Lehre (ost)
Lehre, Waldgebiet Essehofer Holz
22.07.2026, 17.06 Uhr
Am Mittwochnachmittag wurde in der Gemeinde Lehre im Waldgebiet „Essehofer Holz“ die Leiche einer Frau entdeckt. Die Verstorbene war eine 73-jährige Frau aus dem Landkreis Gifhorn.
Ein Passant entdeckte die Leiche gegen 17.06 Uhr und informierte sofort die Polizei.
Zunächst war die Identität der Verstorbenen unklar und konnte erst am Donnerstagmorgen geklärt werden.
Aufgrund der Fundsituation gehen Staatsanwaltschaft und Polizei von einem Gewaltverbrechen aus und haben sofort mit den Ermittlungen wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt begonnen. Die kriminaltechnische Spurensuche läuft noch.
Die genauen Umstände und der Ablauf des Geschehens werden derzeit von den Ermittlungen untersucht.
Die Polizei bittet nun um Hinweise von Zeugen, die am Mittwochnachmittag zwischen 15.00 Uhr und 17.04 Uhr im Bereich des „Essehofer Holz“ etwas beobachtet haben. Jede Information könnte wichtig sein.
Zusätzlich wird nach dem Fahrzeug der Seniorin gesucht. Es handelt sich um einen schwarzen VW Polo (Baujahr 2013) mit dem Kennzeichen GF-AH 964.
Die Polizei hofft auf Zeugen, die das Fahrzeug seit Mittwoch gesehen haben oder Informationen zum aktuellen Standort geben können.
Hinweise nimmt die Polizei Wolfsburg unter der Nummer 05361-46460 entgegen.
Für weitere Presseanfragen wenden Sie sich bitte an die Staatsanwaltschaft Braunschweig.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 329 männlich, 51 weiblich und 152 nicht-deutsch im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 269 männliche, 46 weibliche und 127 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








