Ein 90-jähriger Mann tötete seine 65-jährige Ehefrau mit einer Schusswaffe, bevor er sich selbst verletzte.
Tötungsdelikt mit Suizid in Hepstedt

Rotenburg (Wümme) (ost)
In Hepstedt. Heute um 12.20 Uhr wurde die Polizei wegen Schussgeräuschen zu einem Wohnhaus in Hepstedt gerufen. Bei der Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte zwei leblose Personen.
Nach den aktuellen Informationen der noch laufenden Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass ein 90-jähriger Mann zuerst seine 65-jährige Ehefrau im Haus mit einer Schusswaffe getötet hat, bevor er sich dann selbst tödliche Verletzungen zufügte.
Es gibt derzeit keine Hinweise auf die Beteiligung anderer Personen. Zum Zeitpunkt der Tat befanden sich keine weiteren Personen im Wohnhaus. Die Untersuchungen, insbesondere zu den Hintergründen, der Tatwaffe und dem genauen Tathergang, sind im Gange.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ist ebenfalls gesunken, von 258 im Jahr 2022 auf 225 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 380 im Jahr 2022 auf 315 im Jahr 2023. Darunter waren 329 männliche Verdächtige, 51 weibliche Verdächtige und 152 nicht-deutsche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 269 männliche Verdächtige, 46 weibliche Verdächtige und 127 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








