Ein betrunkener Mann verursachte Ärger bei einem Arbeitskollegen. Trotz hohem Alkoholwert leistete er heftigen Widerstand gegen die Polizei und landete im Gewahrsam.
Trunkenheitsfahrt und Widerstand in Stadermoor

Stade (ost)
Um etwa 20:50 Uhr am Donnerstagabend wurde die Polizei nach Stadermoor gerufen. Ein betrunkener Mann war mit seinem Fahrzeug bei einem Kollegen aufgetaucht und suchte Streit. Bei Ankunft der Polizei behauptete der Verdächtige zunächst, dass er kein Deutsch spreche. Allerdings konnten Zeugen vor Ort dies schnell widerlegen.
Die Polizeibeamten identifizierten den Mann als einen 38-jährigen Himmelpfortener, der offensichtlich stark betrunken war. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 2,5 Promille. Da der Mann zunehmend aggressiv wurde, legten die Beamten ihm vor der Mitnahme Handschellen an. Im Streifenwagen rief der 38-Jährige lautstark, dass die Polizei ihre Maßnahmen nicht durchführen dürfe, da er sich mit dem Gesetz auskenne.
Kurz darauf versuchte der Mann, aus dem Streifenwagen zu fliehen, wurde jedoch sofort am Fahrzeug zu Boden gebracht und festgenommen. Nur unter erheblichem Widerstand und mit Hilfe einer zweiten Streifenwagenbesatzung konnte er erneut in den Wagen gebracht werden. Im Ermittlungs- und Kontrollsystem wurden ihm zwangsweise mehrere Blutproben entnommen. Da er auch danach nicht zur Ruhe kam, verbrachte er die Nacht zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam.
Im Zuge der Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Fahrzeug des Mannes, ein Mercedes, nicht versichert war. Außerdem meldete sich im Verlauf des Abends ein 61-jähriger Autofahrer: Der Himmelpfortener hatte bereits gegen 18:15 Uhr einen Auffahrunfall auf der B73 verursacht und war geflüchtet. Der 61-Jährige hatte ihn zwar gestoppt, sich dann aber zunächst auf eine private Schadensregulierung eingelassen – was er später überdachte und zur Polizei ging.
Da die Ermittler davon ausgehen, dass der Verursacher bereits zum Zeitpunkt des Unfalls betrunken war, wird eine Rückrechnung des Blutalkoholwerts angeordnet. Der 38-Jährige muss nun mit zahlreichen Ermittlungsverfahren rechnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 7.947 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch auf 29.653 zurück, mit 25.755 männlichen und 3.898 weiblichen Verdächtigen sowie 8.584 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen gemeldet, was 0,79% der Gesamtzahl ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. In Ortslagen wurden 24.125 Unfälle innerorts (11,39%), 13.995 Unfälle außerorts (6,61%) und 3.672 Unfälle auf Autobahnen (1,73%) verzeichnet. Die Anzahl der Getöteten betrug 423, die Schwerverletzten 5.122 und die Leichtverletzten 36.247.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








