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Überfall auf Tankstelle in Osnabrück

Eine 25-jährige Mitarbeiterin wurde von einem 17-jährigen Täter mit einem Messer bedroht, um Bargeld zu erbeuten. Der Jugendliche wurde kurz darauf festgenommen.

Foto: Depositphotos

Osnabrück (ost)

Während eines Raubüberfalls auf eine Tankstelle in der Pagenstecherstraße in der Nacht von Montag auf Dienstag wurde eine 25-jährige Angestellte unter Drohung mit einem Messer gezwungen, Geld auszuhändigen. Der vermutliche Täter, ein 17-jähriger Jugendlicher, wurde kurz darauf in einer Wohnanlage in Osnabrück vorläufig festgenommen.

Laut bisherigen Untersuchungen betrat der 17-Jährige gegen 2.15 Uhr den Innenbereich der Tankstelle durch die noch offene Tür. Unter Vorhalt eines Messers und Gewaltandrohung forderte der Jugendliche die Herausgabe von Bargeld. Nachdem er das Geld erhalten hatte, nahm der Täter eine Flasche Wodka mit und floh zunächst in unbekannte Richtung.

Etwa eine Stunde vor dem Vorfall war der 17-Jährige einer Streife aufgefallen. Der polizeibekannte junge Mann befand sich maskiert auf dem Gelände eines Autohauses und wurde deshalb kontrolliert. Aufgrund dieser Überprüfung geriet der 17-Jährige ins Visier der Ermittler und konnte etwa zwei Stunden nach dem Überfall in der genannten Wohnanlage angetroffen und festgenommen werden. Die Untersuchungen zu den Hintergründen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang von 278 auf 236 Fälle. Im Jahr 2022 wurden 258 Fälle gelöst, während es 2023 225 waren. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

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