Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Überfall in Linie 11 in Göttingen

Seniorin geschubst und beraubt, Täter auf der Flucht. Zeugenaufruf der Polizei.

Foto: Depositphotos

Göttingen (ost)

Göttingen, Jüdenstraße

Am Dienstag, den 10. März 2026, gegen 08.45 Uhr

In der Innenstadt von Göttingen wurde einer älteren Frau am Vormittag des 10. März (Dienstag) ihre Handtasche gestohlen. Die Göttingerin, die auf einen Rollator angewiesen ist, wurde bei dem Überfall leicht verletzt. Der Vorfall ereignete sich gegen 08.45 Uhr in der Nähe der Bushaltestelle Jüdenstraße. Es gibt bisher keine Hinweise auf die Täter, von denen das Opfer berichtet, dass es sich um eine Gruppe Jugendlicher im Alter von 14 bis 16 Jahren handelte.

An diesem Morgen fuhr die Frau mit der Buslinie 11 von Geismar in Richtung Innenstadt. Laut ihren Angaben stiegen irgendwann mehrere Jugendliche, darunter auch Mädchen, ein und machten sich über sie lustig.

Als die Göttingerin den Bus in der Jüdenstraße verlassen wollte und deshalb aufstand, erhielt sie plötzlich einen Schub in den Rücken und fiel beim Aussteigen hin. Die Jugendlichen entrissen ihr die Handtasche und rannten weg. Passanten halfen der körperlich beeinträchtigten Frau aufzustehen.

Von den Tätern fehlt derzeit noch jede Spur.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder auch Passanten, die der Frau geholfen haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0551/491-2115 bei der Polizei Göttingen zu melden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023

Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 258 auf 225. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 380 auf 315 zurück, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 278 236
Anzahl der aufgeklärten Fälle 258 225
Anzahl der Verdächtigen 380 315
Anzahl der männlichen Verdächtigen 329 269
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 51 46
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 152 127

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24