Ein Anwohner wurde von unbekannten Tätern überfallen und verletzt. Die Polizei sucht Zeugen für den schweren Raub.
Überfall in Ochtersum

Hildesheim (ost)
In HILDESHEIM – (jpm) wurde am Mittwoch (18.02.2026) ein Bewohner der Straße „In der Masch“ in seinem Einfamilienhaus von zwei unbekannten Tätern überfallen und verletzt. Die Polizei ermittelt wegen schweren Raubes und bittet um Zeugenhinweise.
Nach den bisherigen Untersuchungen sollen die vermummten Kriminellen gegen 13:30 Uhr an der Haustür des Opfers im mittleren Alter geklingelt haben. Nachdem der Bewohner geöffnet hatte, sollen ihn die Unbekannten angegriffen, überwältigt und gefesselt haben. Danach sollen sie das Haus durchsucht und dabei Geld gestohlen haben.
Ein angekündigter Besucher entdeckte den noch gefesselten Bewohner gegen 13:55 Uhr und alarmierte die Rettungskräfte.
Nach einer kurzen Befragung durch die Polizei wurde das Opfer vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Derzeit liegen keine genauen Informationen zum Gesundheitszustand vor.
Die Täter sollen etwa 30-40 Jahre alt, 180-185 cm groß und kräftig sein. Beide waren dunkel gekleidet.
Personen, die relevante Informationen zur Tat oder den Tätern haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Hildesheim unter der Rufnummer 05121/939-115 zu melden. Anwohner mit Überwachungskameras auf ihren Grundstücken werden gebeten, zu überprüfen, ob verdächtige Personen auf den Aufnahmen zu sehen sind. Dabei ist nicht nur der angegebene Zeitraum der Tat relevant, sondern auch die Zeit davor und danach. Möglicherweise haben die Täter das Haus zuvor ausgekundschaftet.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Niedersachsen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 3370 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 4234 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 2265 im Jahr 2022 auf 2839 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 2903 im Jahr 2022 auf 3420 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 2625 männlich und 278 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 3115 männliche und 305 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1144 im Jahr 2022 auf 1459 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.370 | 4.234 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 2.265 | 2.839 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.903 | 3.420 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.625 | 3.115 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 278 | 305 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.144 | 1.459 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Niedersachsen für 2022/2023
Die Mordraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 278 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 236 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 258 auf 225 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 380 auf 315, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 278 | 236 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 258 | 225 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 315 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 329 | 269 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 51 | 46 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 152 | 127 |
Quelle: Bundeskriminalamt








