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Uelzen: Himmelfahrt/Vatertag 2026

Polizei präsent für Jugendschutz bei Vatertagfeierlichkeiten. Appell: „Maßhalten statt Maß halten“ für friedliches Feiern und Vermeidung von Gewalt und Alkoholmissbrauch.

Foto: unsplash

Lüneburg (ost)

Lüneburg/ Lüchow-Dannenberg/ Uelzen

„Himmelfahrt/Vatertag 2026“ – „maßhalten statt Maß halten“ – Polizei ist präsent in der Region – Hinweise „Jugendschutz“ der Polizei

Jedes Jahr zu Christi Himmelfahrt ziehen unzählige Menschen mit Bollerwagen oder Fahrrädern durch die Region, um Vatertag zu feiern. Erfreulicherweise verhielt sich der Großteil der „Feiernden“ bei den feucht-fröhlichen Touren in den letzten Jahren in der Region besonnen, so dass es nur zu einzelnen körperlichen Übergriffen oder extremen Alkoholmissbrauch kam. Die Polizei setzt auch in diesem Jahr wieder auf starke Präsenz, appelliert an die „Jung-Väter bzw. Väter in spe“:

„Maßhalten statt Maß halten“. Wer sturzbetrunken im Graben liegt, schädigt nicht nur seine Gesundheit, sondern wird auch schnell zum Gespött!

Jede Rechtskurve ein Korn, jede Linkskurve ein Bier – für viele Männer ist Himmelfahrt kein christlicher Feiertag, sondern ehrt die Herren der Schöpfung. Dass die meisten kinderlos sind und auch immer mehr Frauen Geschmack an den Touren finden, ist dabei egal. Doch leider arteten die Spaziergänge in den vergangenen Jahren öfters in Gewalt und Alkoholmissbrauch aus.

In der Region sind Beamten daher am Vatertag wieder besonders aufmerksam, damit es nicht zu Ausfällen kommt. Im Fokus stehen dabei insbesondere die beliebten Ausflugsziele der „Vatertägler“.

Gleichwohl will die Polizei den vielen friedlichen Feiernden einen möglichst störungsfreien Tag ermöglichen. Randale geht gar nicht! Aggressive Personen müssen mit einem Platzverweis und ggf. einer Strafanzeige rechnen.

Allgemeine Hinweise der Polizei sowie zum Jugendschutz des Beauftragten für Jugendsachen (BfJ), KHK Arne Schmidt (Präventionsteam der Polizeiinspektion Lüneburg/Lüchow-D./Uelzen):

Der öffentliche Konsum von Bier, Wein und Sekt ist erst ab 16 Jahren gestattet. Der Konsum anderer alkoholischer Getränke ist ab 18 Jahren erlaubt. Diese Regelung betrifft auch Mischgetränke. Der Konsum von Zigaretten, Vapes und Shisha sowie von Cannabis-Produkten ist ebenfalls erst nach dem 18. Geburtstag gestattet. Das Zurverfügungstellen von Alkohol oder Tabakprodukten (auch Vapes und Shishas) bzw. die Weitergabe an Personen die das entsprechende Alter noch nicht erreicht haben, kann eine Ordnungswidrigkeit darstellen.

Sollten stark alkoholisierte oder beeinflusste Jugendliche von der Polizei aufgegriffen werden, so müssen Eltern oder Erziehungsverantwortliche sie von vor Ort abholen. Anderenfalls muss der Transport durch zum Beispiel Polizeikräfte erfolgen. Die Kosten für diese Einsätze werden den Jugendlichen bzw. ihren Eltern und Erziehungsverantwortlichen in Rechnung gestellt. In besonders schwerwiegenden Fällen werden wir das Jugendamt informieren.

Die Polizei wird Straftaten und Ordnungswidrigkeiten konsequent verfolgen.

Für die Feierlichkeiten an Himmelfahrt gelten ergänzend folgende Regeln:

„Sprechen Sie mit Ihren Kindern“ – Erziehungsberechtigte sollten diese Regeln mit ihren Kindern thematisieren.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 30.300, wobei 26.376 männliche Verdächtige und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus waren 7.947 der Verdächtigen nicht deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch auf 29.653, wobei 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 8.584. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

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