Ein 33-jähriger Mann wurde in Stade von einem Auto überfahren und erlitt lebensgefährliche Verletzungen, trotz Reanimationsmaßnahmen verstarb er später im Krankenhaus. Der Unfall verursachte einen Sachschaden von ca. 3.000 Euro.
Unfall in Stade: 33-jähriger Mann tödlich verletzt

Stade (ost)
In der Nacht gegen Mitternacht fünfzehn hatte sich laut der aktuellen Ermittlungen ein unbekannter Mann in Stade in der Nähe der Bremervörder Straße aus bisher ungeklärten Gründen auf die Straße gelegt, in der Nähe der Einfahrt zum Elbeklinikum.
Ein 33-jähriger Fahrer aus Kutenholz, der zu diesem Zeitpunkt auf den am Boden liegenden Mann zufuhr, konnte knapp rechtzeitig ausweichen.
Ein 28-jähriger Fahrer eines Peugeot aus Stade, der hinter ihm fuhr, schaffte es nicht rechtzeitig zu bremsen oder auszuweichen und überfuhr den Mann. Dabei erlitt er lebensbedrohliche Verletzungen. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen an der Unfallstelle durch den Notarzt und die Rettungswagenbesatzung verstarb er kurz nach seiner Einlieferung ins Elbeklinikum trotz aller Bemühungen.
Der 28-jährige Fahrer blieb abgesehen von einem Schock unverletzt. Sein Peugeot wurde beschädigt, der Gesamtschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt.
Während der Ermittlungen konnte die Identität des Opfers festgestellt werden: Es handelte sich um einen 33-jährigen Mann aus Hamburg ohne festen Wohnsitz. Er war zuvor gegen 22:15 Uhr stark alkoholisiert am Stader Bahnhof aufgefallen und vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht worden. Gegen Mitternacht hatte er die Einrichtung ohne Absprache mit dem Personal verlassen.
Die Bremervörder Straße musste für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden, es kam jedoch nicht zu größeren Verkehrsbehinderungen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel gab es 1.665, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren jedoch übrige Sachschadensunfälle mit 173.330 Fällen, was 81,86% entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 24.125 innerorts (11,39%), 13.995 außerorts (6,61%) und 3.672 auf Autobahnen (1,73%). Insgesamt gab es 423 Todesfälle, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








