Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Verden: Polizeiaktion gegen Drogenhandel

Umfangreiche Durchsuchungen im Stadtgebiet wegen Verdachts auf gewerbsmäßigen Drogenhandel. Fünf Objekte durchsucht, Beweismittel sichergestellt, Ermittlungen dauern an.

Foto: Depositphotos

Rotenburg (Wümme) (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von Staatsanwaltschaft Verden und Polizeiinspektion Rotenburg

Rotenburg. Während des Dienstagvormittags fanden umfangreiche Durchsuchungen der Polizei im Stadtgebiet statt. Der Hintergrund sind intensive Ermittlungen wegen Drogenkriminalität, die seit Spätherbst 2025 unter der Leitung der Staatsanwaltschaft Verden geführt werden.

Drei Männer im Alter zwischen 26 und 30 Jahren werden verdächtigt, im großen Stil mit Drogen gehandelt zu haben. Im Zuge der Maßnahmen ergab sich auch ein weiterer Verdacht gegen eine 31-jährige Frau.

Insgesamt wurden fünf Standorte im Rotenburger Stadtgebiet durchsucht. Die Einsatzkräfte stellten dabei zahlreiche Beweismittel sicher, darunter eine beträchtliche Menge Marihuana, Anbauwerkzeuge, Schreckschuss-, Schlag- und Stichwaffen sowie einen niedrigen fünfstelligen Bargeldbetrag.

In einem Keller entdeckten die Beamten außerdem eine beträchtliche Menge Kokain, weiteres Marihuana, Bargeld und Utensilien für den Drogenhandel.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen aufgrund fehlender Haftgründe wieder freigelassen. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine stabile Tendenz. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wobei 26.376 männliche und 3.924 weibliche Verdächtige waren. Nicht-deutsche Verdächtige machten 7.947 aus. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, mit 25.755 männlichen und 3.898 weiblichen Verdächtigen. Nicht-deutsche Verdächtige stiegen auf 8.584 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24