Eine 34-Jährige wurde nach riskanter Fahrweise und versuchter Flucht in eine Fachklinik gebracht.
Verfolgungsfahrt in Helmstedt

Helmstedt (ost)
Helmstedt, Goethestraße
26.08.2026, 13:30 Uhr
Unter dem Einfluss von Drogen und mit einer gefährlichen Fahrweise war eine 34-jährige Frau aus Helmstedt am Mittwochmittag in der Innenstadt von Helmstedt mit ihrem Auto unterwegs. Letztendlich wurde sie in eine Fachklinik gebracht. Eine aufmerksame Zeugin informierte die Polizei in Helmstedt darüber, dass sie gerade einen blauen VW Passat mit einer weiblichen Fahrerin im Bereich der Helmstedter Innenstadt beobachtet habe, der mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs sei. Die Fahrerin hatte bereits mehrmals die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Die sofort entsandten Polizeibeamten trafen das Auto nach kurzer Zeit im Stadtgebiet an und hielten es in der Goethestraße an, um eine Kontrolle durchzuführen. Die Beamten stellten schnell fest, dass die 34-jährige Fahrerin erhebliche Ausfallerscheinungen aufwies und sich apathisch und sprunghaft verhielt. Auf Nachfrage gab die Frau an, regelmäßig Drogen zu konsumieren. Als die Helmstedterin kurz zum Auto ging, um ihre Papiere zu holen, versuchte sie plötzlich, den Motor zu starten und zu flüchten. Dies wurde von den Polizisten verhindert. Anschließend wurde sie festgenommen und leistete erheblichen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Danach wurde sie zur Polizeidienststelle gebracht und medizinischem Fachpersonal vorgestellt, bevor sie in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen wurde. Dort wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs fanden die Beamten verschiedene Drogen, die sichergestellt wurden. Zusätzlich wurde der Führerschein der 34-Jährigen beschlagnahmt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Statistiken über Drogenraten in Niedersachsen zeigen, dass zwischen 2022 und 2023 nur geringfügige Veränderungen aufgetreten sind. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogen registriert, während es im Jahr 2023 36.058 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb ebenfalls relativ konstant, mit 33.839 im Jahr 2022 und 33.800 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 30.300 im Jahr 2022 auf 29.653 im Jahr 2023 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 173.330, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle, was 11,39% ausmacht, außerorts (ohne Autobahnen) waren es 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








