Ein 17-jähriger Fahrer versucht, einer Verkehrskontrolle zu entkommen, indem er mit über 100 km/h durch die Stadt flieht und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.
Verkehrskontrolle: 17-Jähriger flüchtet vor Polizei in Bremervörde

Rotenburg (Wümme) (ost)
Bremervörde. Am Abend des 24.01.2026 bemerkte eine Streifenbesatzung des Polizeikommissariats Bremervörde gegen 23:50 Uhr ein Fahrzeug im Gewerbering, das einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte. Der Fahrer reagierte jedoch nicht auf das Anhaltesignal und beschleunigte stattdessen stark, um der Kontrolle zu entkommen.
Der Fahrer flüchtete bei winterlichen Straßenverhältnissen in Richtung Stadtzentrum. Dabei überfuhr er an der Kreuzung Wesermünder Straße / Gutenbergstraße eine rote Ampel und fuhr innerorts mit Geschwindigkeiten von weit über 100 km/h. Mehrere andere Verkehrsteilnehmer mussten stark bremsen, um einen Zusammenstoß mit dem Fahrer zu vermeiden.
In der Nähe des Bremervörder Hafens brach der Fahrer seine Flucht ab und lenkte das Fahrzeug auf das Gelände einer Tankstelle. Dort konnte er mit Hilfe einer weiteren Streifenwagenbesatzung gestoppt werden.
Am Steuer saß ein 17-jähriger Bremervörder, der keinen Führerschein besitzt. Außerdem stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug weder zugelassen noch versichert war. Die Kennzeichen am Fahrzeug wurden Anfang Januar in Bremervörde gestohlen.
Gegen den Jugendlichen wurden Strafverfahren wegen illegalen Autorennens, Fahrens ohne Führerschein, Urkundenfälschung sowie Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz und das Kraftfahrzeugsteuergesetz eingeleitet. Die Ermittlungen zu den gestohlenen Kennzeichen dauern an.
Verkehrsteilnehmer, die durch das Verhalten des Jugendlichen gefährdet wurden (oder stark bremsen mussten), werden gebeten, sich bei der Polizei Bremervörde unter der Telefonnummer 04761 / 74890 zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel beliefen sich auf 1.665, was 0,79% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle betrugen 173.330, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








