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Verkehrskontrollen im Landkreis Gifhorn

Polizeieinsätze wegen Trunkenheit und Drogen im Straßenverkehr führen zu Festnahmen und Blutproben.

Foto: Depositphotos

Gifhorn (ost)

Am Freitagmorgen, den 20.03.2026, um 07:55 Uhr, führten Beamte der Polizei in Gifhorn im Lehmweg eine Geschwindigkeitskontrolle in der Nähe einer Schule durch. Dabei wurde ein 25-jähriger Fahrer aus Gifhorn mit seinem VW Passat erwischt, der zu schnell fuhr. Bei der Überprüfung gab es auch Hinweise auf Drogeneinfluss. Ein Urintest war positiv auf THC, daher wurde eine Blutprobe angeordnet.

Am Freitagabend, den 20.03.2026, um 21:25 Uhr, gab es in Adenbüttel, in der Straße „In den Ackern“, einen Polizeieinsatz aufgrund von Trunkenheit am Steuer. Ein aufmerksamer Zeuge hatte zuvor ein Fahrzeug wegen auffälliger Fahrweise gemeldet. Bei der folgenden Kontrolle stellten die Beamten bei dem 65-jährigen Fahrer aus Hillerse einen Atemalkoholwert von 1,91 Promille fest. Während der Identitätsfeststellung verhielt sich der Mann äußerst unkooperativ und leistete erheblichen Widerstand gegen die Polizeibeamten. Beide Einsatzkräfte, ein 25-jähriger Beamter und eine 25-jährige Beamtin, wurden leicht verletzt. Der Beschuldigte beleidigte zudem den Zeugen massiv. Zur Unterstützung kamen weitere Streifenwagen aus Gifhorn und Meinersen hinzu. Gegen den Mann wurden Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Der Führerschein wurde eingezogen.

Am Samstag, den 21.03.2026, wurde von 13:00 bis 15:00 Uhr eine Verkehrskontrolle auf der Bromer Straße (B 188) in Höhe des Morada Hotels in Gifhorn durchgeführt. Dabei wurden mehrere Verkehrsverstöße festgestellt: Ein 42-jähriger Fahrer aus Wolfsburg fuhr einen Mercedes unter dem Einfluss von Heroin und Kokain, ohne im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Es wurde eine Blutprobe entnommen und entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Ein weiterer 41-jähriger Fahrer aus Gifhorn fuhr einen Skoda unter starkem Einfluss von Medikamenten. Aufgrund der festgestellten Ausfallerscheinungen wurde von absoluter Fahruntüchtigkeit ausgegangen. Auch hier wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer eingeleitet.

Am Sonntag, den 22.03.2026, um 01:15 Uhr, wurde in Gifhorn am Calberlaher Damm ein 26-jähriger Fahrer aus Gifhorn mit seinem VW Golf kontrolliert. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,67 Promille. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet und eine Blutprobe entnommen.

Auch am Sonntag, den 22.03.2026, um 03:00 Uhr, wurde in Vordorf, in der Dorfstraße, ein 20-jähriger Radfahrer kontrolliert. Dieser stand deutlich unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab 2,13 Promille. Auch hier wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023

Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, wovon 26.376 männlich und 3.924 weiblich waren. Nicht-deutsche Verdächtige machten 7.947 aus. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, wovon 25.755 männlich und 3.898 weiblich waren. Nicht-deutsche Verdächtige stiegen auf 8.584. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 35.970 36.058
Anzahl der aufgeklärten Fälle 33.839 33.800
Anzahl der Verdächtigen 30.300 29.653
Anzahl der männlichen Verdächtigen 26.376 25.755
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 3.924 3.898
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 7.947 8.584

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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