Polizei und Verkehrswacht sensibilisieren Verkehrsteilnehmer für Unfallverhalten, 23 Fahrzeuge angesprochen, präventiver Charakter
Verkehrssicherheitsaktion in Cuxhaven

Cuxhaven (ost)
Cuxhaven. Am Mittwoch (23.09.2026) haben die Polizei und die Verkehrswacht Stadt Cuxhaven e.V. gemeinsam eine Verkehrssicherheitsaktion zum Thema “Unfallroutine” durchgeführt.
Währenddessen wurden Verkehrsteilnehmer direkt angesprochen und mit einer simplen, aber entscheidenden Frage konfrontiert: “Sie haben einen Unfall. Was müssen Sie tun?”
Das Ziel der Aktion war es, Verkehrsteilnehmer für das korrekte Verhalten nach einem Verkehrsunfall zu sensibilisieren und die nötigen Schritte zu vermitteln. Insgesamt wurden 23 Fahrzeuge angesprochen. Die Verkehrsteilnehmer sollten eigenständig zeigen, welche Maßnahmen nach einem Unfall wichtig sind: Warnblinklicht einschalten, Warnweste anziehen, Warndreieck aufstellen und dann den Verbandskasten aus dem Fahrzeug holen.
Freudigerweise hatten alle angesprochenen Verkehrsteilnehmer eine Warnweste im Fahrzeug. Zudem wurden im Rahmen der Aktion sechs Verbandskästen ausgegeben.
Die Gespräche verliefen durchgehend freundlich und aufgeschlossen. Die Aktion hatte explizit einen präventiven Charakter. Im Fokus stand der Austausch mit den Verkehrsteilnehmern und die Vermittlung von Handlungssicherheit im Falle eines Verkehrsunfalls. Die Feststellung und Bestrafung von Verkehrsverstößen war nicht das Ziel der Maßnahme.
Die Aktion “Unfallroutine” hat somit gezeigt, dass bereits eine kurze Beschäftigung mit dem korrekten Verhalten nach einem Verkehrsunfall dazu beitragen kann, wichtige Abläufe zu verinnerlichen und im Ernstfall sicher umzusetzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen gemeldet, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








