Im März 2026 fand eine Verkehrssicherheitswoche mit verschiedenen Kontrollaktionen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit statt.
Verkehrssicherheitswoche 2026 im Landkreis Holzminden

Landkreis Holzminden (ost)
Vom 09. bis zum 13. März 2026 fand im Bereich des Polizeikommissariats Holzminden eine Verkehrssicherheitswoche (VSW) statt. Ein Teil der Aktionswoche war die länderübergreifende Kontrollaktion mit dem Fokus auf Rückhaltesysteme am 11. März 2026 (RoadPol-Operation Sicherheitsgurt).
Das Ziel der Maßnahmen war es, die Hauptursachen für Unfälle im Straßenverkehr zu bekämpfen, unter Berücksichtigung regionaler und landesweiter Themen sowie der aktuellen Leitthemen des Landes Niedersachsen. Gleichzeitig sollte das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer für mehr gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr geschärft werden. Polizeibeamte aus dem Landkreis Holzminden und der Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden waren an der VSW beteiligt.
Bei mobilen und stationären Verkehrskontrollen lag der Fokus der eingesetzten Polizeibeamten insbesondere auf Geschwindigkeit, der Nutzung von Rückhaltesystemen, Ablenkung im Straßenverkehr sowie der Teilnahme am Straßenverkehr unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen und/oder Medikamenten.
Einige Kräfte nahmen außerdem an einer Schulung zum Thema „Tuning und Bauartveränderungen an Elektrokleinstfahrzeugen“ teil. Am 11.03.2026 unterstützten sie auch Evakuierungsmaßnahmen in Neuhaus.
Zusätzlich wurden verstärkte Verkehrskontrollen rund um Schulen und Kindertagesstätten durchgeführt, um die Sicherheit der Kinder auf ihrem täglichen Weg zur Schule oder zum Kindergarten zu verbessern.
Am 10. März 2026 beteiligten sich Kinder einer Kindertagesstätte an der Geschwindigkeitsüberwachung vor einer Grundschule. Das Ziel war es, das Verhalten der Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr positiv zu beeinflussen. Die Kinder erhielten auch Einblicke in die Arbeit der Polizei sowie in die Einsatzmittel und Streifenwagen. (siehe dazu: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/57895/6233879)
Während der Kontrollmaßnahmen stellten die Einsatzkräfte unter anderem 36 Verstöße aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit, 14 Verstöße wegen der Nutzung von Mobilgeräten während der Fahrt, zehn Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie vier Verstöße wegen Nichtanlegens des Sicherheitsgurtes fest. Zudem wurden drei Fahrer erwischt, die unter dem Einfluss von Drogen am Straßenverkehr teilnahmen. Bei ihnen wurde jeweils eine Blutentnahme durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt, bzw. in zwei Fällen wurde der Führerschein vorläufig entzogen.
Neben den festgestellten Verstößen führten die Beamten auch viele verkehrserzieherische Gespräche mit den Verkehrsteilnehmern. Das Polizeikommissariat Holzminden wird auch in Zukunft durch gezielte Kontrollen und Präventionsmaßnahmen dazu beitragen, die Verkehrssicherheit im Landkreis weiter zu verbessern.
Quelle: Presseportal








