Ein Fahrer schläft unter Drogen ein, ein Kradfahrer wird schwer verletzt. Polizei und Rettungsdienst im Einsatz.
Verkehrsunfälle in Winsen

Winsen/ Luhe (ost)
Im Auto eingeschlafen unter dem Einfluss von Drogen
Am Donnerstag gegen 14 Uhr meldete ein Zeuge eine Person, die am Steuer eines Fahrzeugs zusammengesackt war. Der Rettungsdienst und die Polizei machten sich sofort auf den Weg zur Ernststraße. Vor Ort konnte der 19-Jährige geweckt werden. Er gab an, dass er müde war und eingeschlafen war. Ein vor Ort durchgeführter Drogentest ergab den Grund für die Müdigkeit: Cannabis. Dem Winsener wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt wurde untersagt.
Winsen – Motorradfahrer bei Unfall schwer verletzt
Ein 52-jähriger Mann aus dem Bereich Lüneburg fuhr am Donnerstag gegen 17 Uhr die Radbrucher Straße in Winsen entlang. Eine 43-jährige Frau aus dem Postweg beachtete nicht die Vorfahrt des Mannes aus dem Bereich Lüneburg. Der PKW der Lüneburgerin und das Motorrad des Mannes kollidierten daraufhin. Der Motorradfahrer wurde bei dem Sturz schwer verletzt und in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Es besteht keine Lebensgefahr. Die Radbrucher Straße war vorübergehend für die Unfallaufnahme gesperrt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 35.970 Fälle registriert, wobei 33.839 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 30.300, darunter 26.376 Männer und 3.924 Frauen. 7.947 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 29.653, darunter 25.755 Männer und 3.898 Frauen. 8.584 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle entspricht. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Die Anzahl der Getöteten betrug 423, die der Schwerverletzten 5.122 und die der Leichtverletzten 36.247.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








