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Verkehrsunfall auf Autobahn 1 bei Stuhr

Ein schwerer Verkehrsunfall mit drei Sattelzügen führte zu lebensgefährlichen und schweren Verletzungen der Fahrer, Autobahn vollgesperrt

Foto: Depositphotos

Delmenhorst (ost)

Am Mittwoch, den 25. März 2026, ereignete sich gegen 12:00 Uhr ein schwerer Unfall auf der Autobahn 1 in Richtung Hamburg zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und Brinkum.

Zu dem Zeitpunkt des Unfalls fuhren drei Sattelzüge hintereinander auf dem Hauptfahrstreifen der Autobahn. Aufgrund einer Baustelle bildete sich ein Stau, in dem ein 36-jähriger Sattelzugfahrer und ein 49-jähriger Sattelzugfahrer zum Stillstand kamen. Ein 31-jähriger Sattelzugfahrer fuhr trotz Bremsung auf das Ende des Staus und somit auf den Sattelzug des 49-Jährigen auf.

Nach dem Aufprall wurde der Sattelzug des 49-Jährigen auf den Sattelzug des 36-Jährigen geschoben. Alle drei Sattelzüge verkeilten sich miteinander.

Die Fahrer des mittleren und hinteren Sattelzuges wurden in ihren Führerhäusern eingeklemmt und mussten von der Freiwilligen Feuerwehr Groß Mackenstedt, Brinkum, Fahrenhorst und Leeste aus den Lastkraftwagen befreit werden.

Der 31-jährige Unfallverursacher wurde lebensgefährlich verletzt. Er musste mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.

Der 49-jährige Fahrer des mittleren Sattelzuges erlitt schwerste Verletzungen und musste ebenfalls mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden.

Der 36-jährige Fahrer wurde leicht verletzt.

Nach der Kollision waren die drei Sattelzüge nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Der Gesamtschaden wurde auf etwa 245.000 Euro geschätzt.

Die Autobahn 1 in Richtung Hamburg bei Stuhr wurde für die Dauer der Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten vollständig gesperrt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Dabei wurden 423 Menschen getötet, 5.122 schwer verletzt und 36.247 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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