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Verkehrsunfall auf Brockzeteler Straße

Ein Auto und Transporter kollidierten, Fahrer im Auto eingeschlossen. Feuerwehr musste mit Kettensäge Äste entfernen, um Fahrer zu befreien.

Rettungsdienst, Polizei und Feuerwehr waren bei dem Verkehrsunfall im Einsatz. Foto: Sönke Geiken (Stadtfeuerwehr Aurich)
Foto: Presseportal.de

Aurich-Brockzetel (ost)

Die Beteiligten eines Verkehrsunfalls auf der Brockzeteler Straße hatten wohl noch einmal Glück im Unglück. Ein Transporter kollidierte dort mit einem Auto, beide Fahrzeuge landeten am Seitenrand der Fahrbahn. Während der Fahrer des Sprinters sein Fahrzeug eigenständig verlassen konnte, kam der Pkw mit drei Insassen tiefer in der Vegetation zum Stehen. Ein großer Ast durchbohrte sowohl die Seiten- als auch die Frontscheibe, nur wenige Zentimeter vom Lenkrad entfernt. Der Fahrer konnte das Fahrzeug nicht alleine verlassen.

Die Feuerwehren Brockzetel, Aurich, Sandhorst und Holtrop wurden gemeinsam mit Rettungsdienst und Polizei zur Unfallstelle am Einmündungsbereich zum Königsmoorweg gerufen. Um den eingeschlossenen Fahrer zu befreien, mussten zuerst die Äste, die das Auto blockierten, mit einer Kettensäge entfernt werden. Gleichzeitig wurde das Fahrzeug stabilisiert, um die Tür mit hydraulischem Rettungsgerät zu öffnen. Der Mann wurde etwa eine Viertelstunde nach Ankunft vor Ort dem Rettungsdienst übergeben.

Die drei Verletzten, die von Sanitätern und einer Notärztin versorgt wurden, wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Eine Überprüfung auf austretende Betriebsstoffe ergab nichts, aber die Feuerwehrleute stellten den Brandschutz sicher. Ein Abschleppunternehmen wurde zur Bergung der stark beschädigten Fahrzeuge und Trümmerteile gerufen. Die Brockzeteler Straße war im Unfallbereich für etwa eine Stunde voll gesperrt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 aus, was 2,02% der Gesamtzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen registriert, was 0,79% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% der Gesamtanzahl entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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