Zwei Kleinkinder schwer verletzt, Rettungshubschrauber im Einsatz
Verkehrsunfall auf der L 401 bei Barsinghausen

Hannover (ost)
Am Montag, dem 24.08.2026, wurden bei einem Verkehrsunfall auf der L 401 zwischen Egestorf und Langreder zwei Kleinkinder schwer verletzt. Drei weitere Personen erlitten leichte Verletzungen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang wurden vom Verkehrsunfalldienst Hannover aufgenommen.
Gemäß den bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr eine 23-jährige Barsinghäuserin gegen 12:45 Uhr mit einem Mercedes auf der L 401 von Egestorf in Richtung Langreder. In einer Kurve an der Kreuzung der L 401 und der K 237 geriet sie aus bisher ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden VW.
Neben der 23-jährigen Fahrerin befanden sich in dem Mercedes ihre beiden Kinder. Ein zweieinhalb Jahre alter Junge und ein zwei Monate altes Mädchen wurden bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Der Junge wurde mit einem Rettungshubschrauber, das Mädchen mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die 23-Jährige erlitt leichte Verletzungen.
Im entgegenkommenden VW befanden sich eine 43-jährige Fahrerin und zwei zehnjährige Kinder. Die Fahrerin und ein zehnjähriges Mädchen auf der Rückbank wurden leicht verletzt. Ein zehnjähriger Junge auf dem Beifahrersitz blieb unverletzt.
Die L 401 zwischen Egestorf und Langreder war für mehrere Stunden voll gesperrt, um Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme durchzuführen. Ein Gutachter wurde hinzugezogen, um den Unfallhergang zu klären.
Die Ermittlungen zur Unfallursache sind noch im Gange.
Personen, die den Unfall beobachtet haben oder Informationen zum Unfallhergang haben, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden. /dok
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 ereigneten sich insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle in Niedersachsen. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








