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Verkehrsunfall in Bückeburg führt zu mehreren Strafverfahren

Ein 18-jähriger Bückeburger verliert nach unkoordiniertem Bremsmanöver die Kontrolle über sein Kleinkraftrad und rutscht unter das Auto einer 60-jährigen Autofahrerin.

Foto: Depositphotos

Bückeburg (ost)

Am Abend des Donnerstags (23.07.2026) ereignete sich gegen 19:00 Uhr auf dem Parkplatz „Am Oberstenhof“ in Bückeburg ein Verkehrsunfall, der für den Verursacher schwerwiegende strafrechtliche Folgen hat. Während der Unfallaufnahme stellten die Polizeibeamten eine Vielzahl von schwerwiegenden Verstößen fest.

Nach bisherigen Informationen fuhr ein 18-jähriger Bückeburger mit einem Moped in Richtung Rathaus über den Parkplatz. Durch ein unkontrolliertes Bremsmanöver verlor der junge Mann die Kontrolle über sein Fahrzeug, stürzte und rutschte mit dem Moped unter das Auto einer 60-jährigen Fahrerin aus Meerbeck. Glücklicherweise wurden weder der 18-Jährige noch die Autofahrerin bei dem Vorfall verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand nur geringer Sachschaden.

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der 18-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Bei der Überprüfung des Mopeds stellten sie außerdem fest, dass es weder zugelassen noch versichert war. An dem Fahrzeug war ein abgelaufenes Kennzeichen angebracht, das zudem nicht zu dem genutzten Moped passte. Aufgrund des Verdachts auf Beeinflussung durch THC wurde eine Blutprobe angeordnet.

Der 18-Jährige muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten. Die Polizei hat entsprechende Verfahren eingeleitet – unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs, Kennzeichenmissbrauchs, Urkundenfälschung sowie Verstößen gegen das Pflichtversicherungs- und Kraftfahrzeugsteuergesetz.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 1.665 Fällen oder 0,79% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil mit 81,86% aus, was 173.330 Unfällen entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Es gab insgesamt 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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