Zwei Personen nach Geländewagen-Crash gegen Baum eingeklemmt. Rettung dauerte rund eine Stunde.
Verkehrsunfall in Ganderkesee-Bergedorf

Ganderkesee (ost)
Am späten Freitagabend, 9. Oktober, ist es auf der Bergedorfer Landstraße in Ganderkesee-Bergedorf zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Geländewagen befuhr die Bergedorfer Landstraße aus Richtung Ganderkesee, kam von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem massiven Baum. Die Aufprallenergie war so groß, dass das Fahrzeug im Frontbereich massiv eingedrückt und beide Insassen eingeklemmt wurden.
Nach Eingang des ersten Notrufs alarmierte die Leitstelle Oldenburg die Feuerwehr Ganderkesee für die technische Rettung, die Feuerwehr Bergedorf sowie die Feuerwehr Dingstede aus der Gemeinde Hatten.
Gemeinsam mit dem Rettungsdienst stabilisierten die Einsatzkräfte zunächst das Fahrzeug und sicherten es gegen ein weiteres Abrutschen in einen Graben. Während der Rettungsdienst die medizinische Erstversorgung übernahm, bereitete die Feuerwehr parallel die technische Rettung vor.
Zunächst befreiten die Einsatzkräfte den Fahrer, um anschließend den deutlich schwerer eingeklemmten Beifahrer erreichen zu können. Dessen Rettung gestaltete sich aufgrund des Zerstörungsbildes schwierig und erforderte ein besonders vorsichtiges Vorgehen. Insgesamt dauerte die Rettung rund eine Stunde.
“Schwere Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen sind in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Die Fahrgastzellen sind heute stabiler und moderner als noch vor zehn bis zwanzig Jahren”, sagt Jannik Stiller, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Oldenburg. “Dennoch kann es bei einem Unfall wie diesem zu einem solchen Zerstörungsbild kommen. Deshalb trainieren die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst solche Szenarien regelmäßig, um bestmöglich vorbereitet zu sein.”
Die Feuerwehr war mit rund 40 Einsatzkräften vor Ort, ebenso Rettungsdienst und Polizei. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% (4.271) aus, während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 0,79% (1.665) ausmachten. Die meisten Unfälle (81,86% bzw. 173.330) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








