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Verkehrsunfall in Gifhorn

Leichtverletzte nach Auto-Crash gegen Hauswand. Fahrfehler führt zu Totalschaden, keine schweren Verletzungen bei Beteiligten.

Foto: Depositphotos

Gifhorn (ost)

Heute Morgen um 07:15 Uhr wurden Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei zu einem Verkehrsunfall gerufen. Berichten zufolge war ein Fahrzeug in eine Hauswand gefahren. Der Vorfall ereignete sich auf einem Parkplatz an der Kreuzung Braunschweiger Straße und Eyßelheideweg.

Bei ihrer Ankunft trafen die Rettungskräfte auf zwei leicht verletzte Insassen des Unfallwagens, die bereits aus eigener Kraft ausgestiegen waren. Es handelte sich um die 49-jährige Fahrerin und ihren 30-jährigen Sohn. Das Auto hatte die Wand entgegen den ersten Informationen nicht durchbrochen.

Den bisherigen Ermittlungen zufolge wollte die 49-Jährige rückwärts einparken und verwechselte dabei den Vorwärts- mit dem Rückwärtsgang. Dadurch fuhr sie vorwärts gegen die Gebäudewand der örtlichen Firma. Sowohl sie als auch ihr Sohn wurden leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Gifhorner Krankenhaus gebracht. Der Hyundai erlitt einen wirtschaftlichen Totalschaden und musste abgeschleppt werden.

Im Inneren des Gebäudes fand zum Zeitpunkt des Unfalls direkt hinter der betroffenen Wand eine Besprechung statt. Zwei Mitarbeiter der Firma wurden durch umherfliegendes Inventar leicht verletzt. Sie benötigten jedoch keine Behandlung im Krankenhaus.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% aller Unfälle entspricht. Die restlichen 173.330 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Unfällen gab es insgesamt 423 Todesopfer, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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