Ein 22-jähriger E-Scooter-Fahrer wurde leicht verletzt, als eine Autofahrerin nach einem Unfall flüchtete.
Verkehrsunfall in Hannover-Stöcken

Hannover (ost)
Ein junger Mann im Alter von 22 Jahren wurde am Dienstagabend, dem 17.02.2026, bei einem Verkehrsunfall an der Kreuzung Mecklenheidestraße / Stelinger Straße in Hannover-Stöcken leicht verletzt. Die Fahrerin des beteiligten Autos verließ danach unerlaubt die Unfallstelle. Die Polizei bittet um Zeugenaussagen.
Nach den bisherigen Informationen des Verkehrsunfalldienstes Hannover fuhr der 22-jährige Hannoveraner gegen 22:05 Uhr auf einem E-Scooter im Radfahrstreifen in Richtung Schulenburger Landstraße. Die unbekannte Fahrerin eines grauen Audis, wahrscheinlich ein TT-Modell, fuhr die Mecklenheidestraße aus Richtung Schulenburger Landstraße in Richtung Westschnellweg und bog dann rechts in die Stelinger Straße ab. Sie bremste ihr Fahrzeug im Bereich des rot markierten Radfahrstreifens ab, bis es zum Stillstand kam und das Heck in den Radfahrstreifen ragte. Der 22-Jährige versuchte, dem Auto nach rechts auszuweichen, stieß dabei mit dem linken Knie gegen die hintere linke Ecke des Fahrzeugs und stürzte. Die Autofahrerin setzte danach ihre Fahrt in Richtung Schwarze Heide fort. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen versorgte ihn vor Ort und brachte ihn anschließend in ein Krankenhaus.
Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort wurden vom Verkehrsunfalldienst Hannover aufgenommen. Personen, die Informationen zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Fahrzeug haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0511 109-1888 beim Verkehrsunfalldienst Hannover zu melden. /trim, pol
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 1.665 Fällen gemeldet, was 0,79% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330 Fälle, was 81,86% entspricht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








