Fahrer unter Alkoholeinfluss und ohne Fahrerlaubnis
Verkehrsunfall in Ovelgönne

Delmenhorst (ost)
Während der Untersuchung eines alleinbeteiligten Verkehrsunfalls in der Popkenhöger Straße in Ovelgönne am Montag, dem 12. Januar 2026 um 19:00 Uhr, wurde festgestellt, dass der Verursacher des Unfalls unter dem Einfluss von Drogen stand und keine Fahrerlaubnis besaß.
Zur Zeit des Unfalls fuhr ein 32-jähriger Fahrer aus Brake mit seinem Lieferwagen die Popkenhöger Straße in Richtung Brake. Aufgrund von Glätte verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und kam von der Fahrbahn nach links ab. Der Lieferwagen kam im angrenzenden wasserführenden Graben zum Stillstand. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.
Die Polizeibeamten, die bei der folgenden Unfallaufnahme eingesetzt wurden, bemerkten Alkoholgeruch im Atem des Unfallverursachers. Der Fahrer lehnte jedoch einen Atemalkoholtest ab, daher wurde eine Blutentnahme von den Beamten angeordnet.
Es wurde auch festgestellt, dass der 32-Jährige nicht mehr im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.
Gegen den Fahrer wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 35.970 Fälle erfasst, wovon 33.839 gelöst wurden. Es gab 30.300 Verdächtige, darunter 26.376 Männer, 3.924 Frauen und 7.947 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 36.058, wobei 33.800 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch auf 29.653, darunter 25.755 Männer, 3.898 Frauen und 8.584 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4.271 Fälle aus, was 2,02% aller Unfälle sind. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% ausmacht. Die meisten Unfälle (81,86%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








