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Verkehrsunfall in Stolzenau-Holzhausen

Ein junger Autofahrer verliert Kontrolle nach Ausweichmanöver und kollidiert mit Bushaltestelle. Sachschaden: 10.000 Euro, Fahrer unverletzt.

Foto: Depositphotos

Stolzenau (ost)

Ein nächtliches Manöver zur Vermeidung von Hindernissen endete in den frühen Morgenstunden des Montags mit erheblichem Sachschaden in Stolzenau-Holzhausen.

Am 13.07.2026 gegen 02:30 Uhr fuhr ein 20-jähriger Fahrer aus Stolzenau mit seinem BMW auf der Dorfstraße. Nach seinen Angaben lief plötzlich ein Hase auf die Straße, weshalb er spontan auswich. Aufgrund von Rollsplitt verlor der 20-Jährige jedoch die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Wagen geriet von der Straße ab und prallte frontal gegen die Bushaltestelle „Holzhausen Mitte“.

Sowohl am BMW als auch an der Haltestelle entstand erheblicher Sachschaden durch den Aufprall. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf etwa 10.000 Euro. Der Fahrer blieb ersten Informationen zufolge unverletzt. Der BMW wurde abgeschleppt.

Empfehlungen der Polizei:

Richtiges Verhalten bei Wildwechsel: Wenn Wild auf der Straße auftaucht, schalten Sie das Fernlicht aus und bremsen Sie kontrolliert ab.

Vermeiden Sie riskante Ausweichmanöver: Wenn eine Kollision unvermeidbar ist, riskieren Sie kein unkontrolliertes Ausweichen. Ein frontaler Zusammenstoß ist in der Regel für die Insassen des Fahrzeugs weit weniger gefährlich als das Verlassen der Fahrbahn oder ein Aufprall auf Hindernisse.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon endeten 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden waren 4.271, was 2,02% entspricht. 1.665 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,79% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 173.330, was 81,86% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 (1,73%). Insgesamt gab es 423 Tote, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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