Ein betrunkener Fahrer verursacht einen Unfall mit 8.000 Euro Sachschaden und 1,33 Promille Alkohol im Blut.
Verkehrsunfall in Westerstede

Oldenburg (ost)
Am Abend des Sonntags, dem 9. August 2026, informierten Bewohner der Tilsiter Straße in Westerstede gegen 21:30 Uhr die Polizei über ein Auto, das schnell beschleunigte, gefolgt von einem lauten Knall.
Bei der Untersuchung entdeckten sie dann einen verunfallten Wagen, der teilweise eine Hecke durchbrochen hatte und mit einem geparkten Auto kollidiert war.
Als die Polizei eintraf, gab ein 28-jähriger Westersteder zu, den Unfall verursacht zu haben. Er, ein kolumbianischer Staatsbürger, der jedoch schon seit mehreren Jahren in Westerstede lebt, legte einen kolumbianischen Führerschein vor, der ihn jedoch nicht zum Führen von Fahrzeugen in Deutschland berechtigt.
Während der Befragung wurde dann festgestellt, dass Alkohol in der Atemluft war. Nach einem durchgeführten Atemalkoholtest mit einem Wert von 1,33 Promille wurde eine Blutprobe entnommen.
Der Unfallfahrer wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs aufgrund von Alkoholeinfluss und Fahren ohne Fahrerlaubnis untersucht. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen und der Hecke beläuft sich auf etwa 8.000 Euro.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Niedersachsen für 2022/2023
Die Drogenraten in Niedersachsen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung, wobei im Jahr 2022 insgesamt 35.970 Fälle registriert wurden und im Jahr 2023 36.058 Fälle. Die Anzahl der gelösten Fälle blieb jedoch relativ konstant bei 33.839 im Jahr 2022 und 33.800 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 30.300 im Jahr 2022 auf 29.653 im Jahr 2023 zurück. Im Jahr 2023 waren 25.755 männliche Verdächtige und 3.898 weibliche Verdächtige, wobei 8.584 nicht-deutsche Verdächtige registriert wurden. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 35.970 | 36.058 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 33.839 | 33.800 |
| Anzahl der Verdächtigen | 30.300 | 29.653 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 26.376 | 25.755 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 3.924 | 3.898 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 7.947 | 8.584 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle, nämlich 81,86%, waren Übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 173.330. Innerorts ereigneten sich 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Bei den Verkehrsunfällen verloren 423 Personen ihr Leben, 5.122 wurden schwer verletzt und 36.247 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 211.737 |
| Unfälle mit Personenschaden | 32.471 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 4.271 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 1.665 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 173.330 |
| Ortslage – innerorts | 24.125 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 13.995 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.672 |
| Getötete | 423 |
| Schwerverletzte | 5.122 |
| Leichtverletzte | 36.247 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








