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Verkehrsunfall in Wischhafen

Eine 67-jährige Frau wurde schwer verletzt, ein Mitfahrer leicht, als ein BMW drei Autos auf der Bundesstraße aufeinanderschob.

Foto: Depositphotos

Stade (ost)

Heute am frühen Nachmittag gegen 13:25 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 495 vor dem Fähranleger Wischhafen ein Verkehrsunfall, bei dem eine 67-jährige Frau schwere Verletzungen erlitt.

Zur gleichen Zeit warteten drei Fahrzeuge vor der Fähre. Am Ende des Staus stand ein 56-jähriger Fahrer mit seinem BMW X5. Aus bisher unbekannten Gründen setzte sich der BMW plötzlich in Bewegung und schob die drei vor ihm stehenden Autos aufeinander.

Offensichtlich hatte der Fahrer versehentlich das Gaspedal betätigt und dadurch das Fahrzeug in Bewegung gesetzt.

Zwischen dem dritten und vierten Fahrzeug befand sich die 67-jährige Besitzerin des Ford Wohnmobils aus Hanstedt. Sie wurde durch den Aufprall des hinter ihr stehenden Ford Transit eines 26-jährigen Fahrers aus Hohenaspe zwischen den beiden Autos eingeklemmt.

Die 67-Jährige erlitt bei dem Unfall schwere Verletzungen und musste nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst von der Besatzung eines Rettungshubschraubers in eine Hamburger Klinik geflogen werden.

Der 52-jährige Beifahrer aus Steinfurt in dem Peugeot eines 60-jährigen Fahrers aus Havixbeck, der vor dem Unfallverursacher stand, erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen und musste von der Besatzung eines Rettungswagens ins Stader Elbeklinikum gebracht werden.

Die Feuerwehrleute aus Wischhafen sicherten die Unfallfahrzeuge und die Unfallstelle ab.

Die Landung des Rettungshubschraubers führte zu vorübergehenden Behinderungen im Fährverkehr.

Alle vier beteiligten Fahrzeuge wurden bei dem Unfall schwer beschädigt, der Gesamtschaden wird auf ca. 50.000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Niedersachsen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Niedersachsen insgesamt 211.737 Verkehrsunfälle. Davon waren 32.471 Unfälle mit Personenschaden, was 15,34% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,02% der Gesamtzahl aus, was 4.271 Unfällen entspricht. 1.665 Unfälle, also 0,79%, ereigneten sich unter dem Einfluss berauschender Mittel. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 81,86%, das sind 173.330 Unfälle. Innerorts gab es 24.125 Unfälle (11,39%), außerorts (ohne Autobahnen) 13.995 Unfälle (6,61%) und auf Autobahnen 3.672 Unfälle (1,73%). Insgesamt gab es 423 Getötete, 5.122 Schwerverletzte und 36.247 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 211.737
Unfälle mit Personenschaden 32.471
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 4.271
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 1.665
Übrige Sachschadensunfälle 173.330
Ortslage – innerorts 24.125
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 13.995
Ortslage – auf Autobahnen 3.672
Getötete 423
Schwerverletzte 5.122
Leichtverletzte 36.247

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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